Ripple und die Entstehung des XRP Ledgers: Ein Blick zurück auf die Anfänge

"Neue Einblicke in die Anfänge von XRP: Was hinter der Verteilung des digitalen Vermögenswerts steckt"

Ripple CTO beendet Spekulationen zur XRP-Verteilung: Einzelheiten

Auf Einen Blick

Entwicklung des XRP Ledgers

Im Jahr 2011 wurden die Entwickler David Schwartz, Jed McCaleb und Arthur Britto durch Bitcoin inspiriert. Doch sie erkannten die mit dem Mining verbundenen ineffizienten Aspekte. Ihr Ziel war es, eine umweltfreundlichere Methode zur Übertragung von Werten zu entwerfen. Im Juni 2012 war die Entwicklung des Codes abgeschlossen, und der Ledger war bereit für den Einsatz.

Verteilung von XRP

Laut historischen Informationen vom offiziellen XRPL-Website wurde nach dem Start des XRP Ledgers 80% des XRP-Vorrats an das neu gegründete Unternehmen NewCoin verschenkt, welches zum Ziel hatte, Nutzungsmöglichkeiten für das digitale Asset zu entwickeln. Bald darauf schloss sich Chris Larsen dem Team an, und im September 2012 gründeten sie das Unternehmen NewCoin, das rasch in OpenCoin umbenannt wurde und heute als Ripple bekannt ist. Die Gründer des XRPL steuerten 80 Milliarden XRP zum Unternehmen Ripple bei, wobei der Großteil derzeit in einem Escrow-Konto eingelagert ist.

David Schwartz spricht über Spekulationen

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ging Ripple CTO David Schwartz auf die Spekulationen über die XRP-Verteilung und die Funktionsweise des XRP Ledgers ein. Er antwortete einem Nutzer auf der Plattform X, der äußerte, dass „eine faire und gleichmäßige Verteilung kein Nachgedanke sein sollte“. Schwartz entgegnete: „Ich sehe nichts Unfaires daran, dass die Leute, die etwas erschaffen, so viel Wert wie der Markt ihnen gibt behalten.“ Dies zeige die besonderen Eigenschaften des XRPL auf, da es nicht adversarial konsensiert.

Ein anderer Nutzer wandte ein: „Es wäre doch naheliegend, dass die Entscheidung zur Zuteilung an ein Unternehmen oder eine Entität für die Verteilung lange vor der Gründung von OpenCoin getroffen wurde.“ Schwartz erwiderte, dass er sich an die genauen Details nicht genau erinnere, aber von der Ledger-Vereinbarung ausgehe, die besage, dass die Verteilung am oder vor dem 17. September 2012 vereinbart worden sei. Zur Untermauerung seiner Behauptung teilte er die damals unterzeichnete Vereinbarung.

Das Thema der Genesis-Wallet erwähnte Schwartz ebenfalls. Diese war zu dem Zeitpunkt fast leer und wies nur 200.999 XRP auf, basierend auf dem frühesten bekannten Ledger. Zudem bemerkte er, dass es zwar Ende Dezember 2012 tiefgreifende Änderungen gegeben habe, die Validierungen jedoch erst im Januar 2013 „wirklich“ funktionierten.

Fazit

David Schwartz hat klarstellen können, dass die Entscheidung zur Verteilung von XRP nicht willkürlich war, sondern auf fundierten Überlegungen beruht. Das Verständnis der Hintergründe des XRP Ledgers und der Machenschaften von Ripple bietet einen interessanten Einblick in die Welt der digitalen Währungen.

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