Senatsausschuss verschiebt Entscheidung über Krypto-Gesetz
Senat zieht sich zurück: Was verzögert die Entscheidung über den umstrittenen Krypto-Marktplatz?

Verzögerung des Gesetzesentwurfs zum Kryptomarkt hat weitreichende Folgen
Die Verschiebung der Debatte über den umfassenden Gesetzesentwurf für die Struktur des Kryptomarktes könnte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Branche haben. Die Agrarausschusssitzung des Senats, die ursprünglich für den 15. Januar 2024 angesetzt war, wurde auf die letzte Januarwoche verschoben. Dies geschieht nach Bekenntnissen des Vorsitzenden John Boozman, dass Fortschritte in den parteiübergreifenden Gesprächen vorhanden sind, jedoch mehr Zeit benötigt wird, um alle offenen Fragen zu klären.
Hintergrund der Gesetzgebung und ihre Bedeutung
Der Gesetzesentwurf, der von einer bipartisanen Gruppe von Abgeordneten eingeführt wurde, verfolgt das Ziel, klare Regeln für den Kryptomarkt festzulegen. Wichtige Themen umfassen den Umgang mit dezentraler Finanzwirtschaft (DeFi) und ertragbringenden Stablecoins. Der Umgang mit diesen Aspekten ist entscheidend, da die Unterstützung der Branche stark von der Positionierung in diesen Fragen abhängt.
Inhalt der Diskussionen und zukünftige Herausforderungen
Während der letzten privaten Treffen zwischen den Stakeholdern der Finanz- und Kryptoindustrie wurde betont, dass es notwendig ist, die Differenzen über den Gesetzesentwurf zu minimieren. Die Securities Industry and Financial Markets Association (SIFMA) und Krypto-Politikinteressierte haben unterschiedliche Ansichten darüber, wie Regulierungen auf Plattformen angewandt werden sollten, die nicht direkt über die Vermögenswerte der Nutzer verfügen.
Der Fokus auf DeFi und Stablecoins
DeFi, oder dezentrale Finanzwirtschaft, bezieht sich auf blockchainbasierte Anwendungen, die es Nutzern ermöglichen, Vermögenswerte direkt ohne eine Bank zu verwalten. Während die Diskussion über die regulatorischen Anforderungen für Entwickler von DeFi-Plattformen weiterhin kontrovers bleibt, ist die Frage, ob diese den gleichen regulatorischen Verpflichtungen unterliegen sollten wie traditionelle Finanzintermediäre, ein zentraler Streitpunkt.
Ertragbringende Stablecoins sind Dollar-gedeckte Token, die den Nutzern Renditen bieten, indem sie Zinsen auf die gehaltenen Mittel weitergeben. Trotz der bestehenden Richtlinien, wie dem GENIUS Act aus dem Vorjahr, bleibt unklar, wie diese Modelle in das bestehende Regulierungsrahmenwerk integriert werden sollen.
Fazit: Die Zukunft des Kryptomarktes
Die Verschiebung des Markups könnte also das Schicksal des gesamten Gesetzesentwurfs bestimmen und Fragestellungen, die DeFi und Stablecoins betreffen, weiter in den Vordergrund rücken. Chairman Boozman hat betont, dass er entschlossen ist, die Gespräche fortzusetzen, um schließlich eine parteiübergreifende Einigung zu erreichen, die für die weitere Entwicklung der Branche von grundlegender Bedeutung sein könnte. Diese Debatte wird weiterhin beobachtet, da sie nicht nur die Zukunft des Kryptomarktes beeinflussen könnte, sondern auch die Regulierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen für neuartige Finanztechnologien gestalten wird.



