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Stablecoins: Überraschende Studie zeigt echte Zahlungsflüsse

"Eine tiefgreifende Analyse, die den wahren Wert von Stablecoins im globalen Zahlungsverkehr offenbart und die Mythen um ihre Nutzung entlarvt."

Wachstum von Stablecoins: Ein neues Zeitalter für digitale Zahlungen

Eine umfassende Studie von McKinsey und Artemis Analytics beleuchtet die aktuelle Situation der Stablecoin-Zahlungen und ihre Auswirkungen auf den globalen Zahlungsmarkt. Während die Studie zeigt, dass Stablecoins in der Theorie vielversprechend erscheinen, ist die Realität der tatsächlichen Zahlungen weniger optimistisch als oft angenommen. Von den geschätzten 35 Billionen USD, die bis 2025 in Stablecoin-Netzwerken fließen werden, realisierten nur etwa 390 Milliarden USD echte Zahlungen.

Entwicklung der B2B-Zahlungen

Ein interessanter Aspekt der Analyse ist das explosive Wachstum in den B2B-Zahlungen, das in den letzten Jahren festzustellen ist. Diese Zahlungen erreichten nun 226 Milliarden USD, was 58 Prozent des gesamten Stablecoin-Zahlungsvolumens ausmacht. Mit einem bemerkenswerten Jahreswachstum von 733 Prozent ist dies ein starkes Zeichen für die zunehmende Akzeptanz von Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen und internationale Abrechnungen. Das deutet darauf hin, dass Unternehmen zunehmend die Vorteile der Stablecoins nutzen, um Kosten und Zeit im Zahlungsverkehr zu sparen.

Regionale Verteilung des Marktes

Die geografische Analyse der Stablecoin-Zahlungen zeigt deutlich, dass der asiatisch-pazifische Raum die Führung übernimmt. Länder wie Singapur, Hongkong und Japan führen mit einem kombinierten Volumen von 245 Milliarden USD, gefolgt von Nordamerika mit 95 Milliarden USD und Europa mit 50 Milliarden USD. Diese Verteilung lässt sich durch die unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen und die Marktstrukturen in den jeweiligen Regionen erklären.

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Auswirkungen der Regulierung auf den Markt

Die Bedeutung der Regulierung wird in der Analyse hervorgehoben, insbesondere in Bezug auf das im Juli 2025 beschlossene Gesetz (GENIUS Act) in den USA, das erste umfassende Anforderungen an Stablecoin-Emittenten festlegt. Dies könnte zukünftige Veränderungen im nordamerikanischen Markt anstoßen und könnte zu einer verstärkten Nutzerakzeptanz führen.

Marktkapitalisierung und Wettbewerb unter den Emittenten

Die Marktkapitalisierung der zirkulierenden Stablecoins hat inzwischen die 300 Milliarden USD überschritten. Tether (USDT) bleibt der dominierende Akteur mit einem Marktanteil von 60 Prozent, während Circle (USDC) mit einer Wachstumsrate von 73 Prozent eine zunehmend bevorzugte Wahl für regulierte B2B-Anwendungen darstellt. Diese konstante Entwicklung deutet auf einen zunehmenden Wettbewerb hin.

Fazit: Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Akzeptanz

Die Analyse von McKinsey verdeutlicht, dass Stablecoins als Zahlungsmittel noch in den Kinderschuhen stecken und das tatsächliche Potenzial der Technologie noch lange nicht ausgeschöpft ist. Es wird erwartet, dass die Marktkapitalisierung bis 2030 zwei bis vier Billionen USD erreichen könnte. Gleichzeitig zeigen traditionelle Zahlungsanbieter wie Visa und Stripe erste Schritte zur Integration von Stablecoins, was auf eine bevorstehende Änderung im Zahlungsverkehr hinweist.

Um Stablecoins als ernstzunehmende Zahlungsmittel zu etablieren, wird es entscheidend sein, die echte Nutzung und Anzahl der Zahlungen im Blick zu behalten. Die Analyse schafft somit eine realistische Grundlage für die zukünftige Diskussion über die Rolle von Stablecoins im globalen Zahlungsverkehr.

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