Stripe s Bridge erhält Genehmigung als nationale Treuhandbank
"Wie die Genehmigung von Bridge Bank die Zukunft von Stablecoins in den USA revolutionieren könnte"

In einer bedeutenden Entwicklung im Finanzsektor hat Bridge, die Stablecoin-Plattform unter dem Banner von Stripe, die bedingte Genehmigung erhalten, um sich als bundesweit gecharterte nationale Treuhandbank zu etablieren. Diese Entscheidung des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die am 12. Februar veröffentlicht wurde, könnte weitreichende Folgen für die Regulierung von digitalen Vermögenswerten in den USA haben.
Gemeinschafts- und Marktwirkungen
Für die Nutzer dieser neuen Finanzdienstleistungen könnte es eine Vielzahl von Vorteilen geben. Eine bundesweit gecharterte nationale Treuhandbank könnte nicht nur stärkere Verbraucherschutzmaßnahmen und klarere Richtlinien bieten, sondern auch die Integration von Stablecoins in alltägliche Zahlungsströme erleichtern. Indem Bridge eine klare regulatorische Struktur schafft, könnte das Vertrauen der Verbraucher in digitale Vermögenswerte unterstützt werden, was letztlich die Adaption und Nutzung dieser Technologien fördern würde.
Wichtige Entwicklungen
- Mit der Genehmigung könnte Bridge in der Lage sein, digitale Vermögenswerte zu verwahren und Stablecoins unter direkter Bundesaufsicht auszugeben.
- Der Schritt steht im Einklang mit einem breiteren Vorstoß des OCC, Krypto-Unternehmen als nationale Treuhandbanken zu lizenzieren, was auch andere Unternehmen wie BitGo und Ripple einbezieht.
- Der GENIUS Act, der im Juli 2025 in Kraft tritt, könnte einen Rahmen schaffen, der Banken und Finanzinstitutionen mehr Sicherheit bietet, um in den Krypto-Markt einzutreten.
Langfristige Perspektiven
Die Genehmigung von Bridge ist nicht nur ein einzelner Erfolg, sondern Teil eines größeren Trends hin zu einer formelleren Regulierung von Stablecoin- und Krypto-Diensten. Dieser Schritt könnte möglicherweise einen Anreiz für andere Krypto-Unternehmen schaffen, ebenfalls regulatorische Genehmigungen zu beantragen und harte Standards für Governance und Risikokontrolle einzuhalten.
Regulatorische Herausforderungen und Bedenken
Die American Bankers Association hat jedoch zur Vorsicht gemahnt. Sie argumentiert, dass die Regeln des GENIUS Act derzeit unklar sind und möglicherweise bestehende Aufsicht umgehen könnten. Dies könnte bedeuten, dass zukünftige Genehmigungen für nationale Charters langsamer vorangebracht werden, während weitere Klarheit über die Gesetze und deren Anwendung gesucht wird.
Zukunftsausblick
- Die endgültige Genehmigung von OCC für Bridges nationale Treuhandbank-Charter sowie begleitende Compliance-Regeln werden genau beobachtet.
- Klärungen im Zusammenhang mit dem GENIUS Act sind notwendig, um ein besseres Verständnis für die Regulierung von Stablecoins zu schaffen.
- Der Einfluss dieser Entwicklungen auf andere Charter-Anträge wie jene von Circle und Fidelity wird entscheidend sein.
Die daran anschließenden politischen Diskussionen im Weißen Haus und im Kongress, die sich mit Stablecoin-Renditen und der Marktstruktur digitaler Vermögenswerte befassen, haben das Potenzial, die zukünftige Ausrichtung der Regulierung zu beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser regulatorische Rahmen entwickeln wird und ob er den erhofften stabilen Unterbau für die schnell wachsende Welt der digitalen Vermögenswerte bieten kann.
Die bevorstehenden Schritte von Bridge zur Integration seiner nationalen Charters in Stripes Zahlungsinfrastruktur werden ebenfalls genau beobachtet. Viele in der Branche sehen diese Entwicklungen als einen wichtigen Schritt in Richtung eines regulierten und transparenten Marktes für digitale Vermögenswerte.



