Sunak versucht, die Unterstützung britischer Landwirte zurückzugewinnen

Rishi Sunak verspricht Unterstützung für britische Landwirte
Am kommenden Dienstag wird der britische Premierminister Rishi Sunak auf der Jahreskonferenz der National Farmers‘ Union auftreten, um den britischen Landwirten Unterstützung zu versprechen. Dieser Schritt kommt vor den später in diesem Jahr erwarteten Parlamentswahlen, da Umfragen darauf hindeuten, dass die Konservativen in ihren traditionellen ländlichen Hochburgen an Unterstützung verlieren.
Finanzielle Unterstützung für die Landwirte
Sunak wird einen 220-Millionen-Pfund-Fonds ankündigen, um Landwirten bei der Verbesserung ihrer Produktivität zu helfen. Dies ist Teil eines größeren Plans, bei dem die Regierung bis zum Ende dieses Parlaments jährlich 2,4 Milliarden Pfund für die Landwirtschaft ausgeben will.
Wandel in der Landwirtschaft
Der Premierminister erkennt den Wandel in der Landwirtschaft an und betont, dass die Regierung die Landwirte in dieser Zeit unterstützen wird. Er wird außerdem Pläne für einen jährlichen „Ernährungssicherheitsindex“ vorstellen, um sicherzustellen, dass das Vereinigte Königreich die Nahrungsmittelproduktion auf dem aktuellen Niveau halten kann.
Unterstützungseinbruch für die Konservativen auf dem Land
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass die Unterstützung für die Konservativen auf dem Land seit der letzten Wahl zusammengebrochen ist. Die Regierungspartei gewann 2019 96 der 100 ländlichsten Sitze in England, ist aber auf dem besten Weg, mehr als die Hälfte davon an Labour und die Liberaldemokraten zu verlieren.
Herausforderungen für die Landwirte
Seit der Invasion Russlands in die Ukraine kämpfen britische Landwirte mit schwindenden Gewinnspannen, die durch rekordhohe Treibstoff-, Düngemittel- und Futtermittelkosten unter Druck geraten. Viele Landwirte sind nicht in der Lage, Gewinne zu erzielen und zu reinvestieren, um die Produktivität zu steigern. Die Landwirte zeigen sich zudem enttäuscht über die Landwirtschaftspolitik der Regierung nach dem Brexit.
Kritik an der Regierung und Gegenreaktionen
Die Regierung wird von der Oppositionspartei Labour beschuldigt, die Landwirte zu untergraben. Labour löste jedoch in einigen ländlichen Gemeinden eine Gegenreaktion aus, nachdem sie ein Vollverbot der Wander- und Schleppjagd verkündete.
Die Unterstützung für die britischen Landwirte steht im Mittelpunkt der politischen Debatte, da sich die politische Landschaft in den ländlichen Gebieten zu verändern scheint. Die Intervention von Premierminister Sunak wird genau beobachtet, um zu sehen, ob sie ausreichend ist, um die Unterstützung der Landwirte zurückzugewinnen.



