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EU fordert Unternehmen zur Einhaltung von Stablecoin-Vorgaben auf

Kampf gegen unregulierte digitale Währungen: Welche Konsequenzen drohen Krypto-Anbietern und Investoren?

BRÜSSEL – Die Diskussion um Stablecoins hat einen neuen Höhepunkt erreicht, nachdem die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Unternehmen zur Einhaltung der neuen Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) auffordert. Diese Maßnahmen sind nicht nur für die Finanzmarktstabilität entscheidend, sondern auch für die gesamte Krypto-Community in der EU von großer Bedeutung.

Die Rolle der ESMA in der neuen Verordnung

Die ESMA hat vor kurzem eine dringende Anweisung veröffentlicht, die Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) dazu auffordert, gegen Stablecoins vorzugehen, die nicht den MiCA-Vorgaben entsprechen. Diese Verordnung soll die Compliance in der Krypto-Welt stärken und sicherstellen, dass nur autorisierte Emittenten Stablecoins auf den Markt bringen können. Die ESMA betont, wie wichtig es ist, dass CASPs ihre Dienstleistungen an die neuen Leitlinien der Europäischen Kommission anpassen.

Konsequenzen für nicht konforme Stablecoins

Ein bemerkenswertes Beispiel für einen nicht MiCA-konformen Stablecoin ist Tether’s USDt, der derzeit der größte Stablecoin ist. Laut einem Mitglied der MiCA Crypto Alliance ist USDT ein nicht konformes Asset, da Tether keine MiCA-Lizenz besitzt. Diese Situation stellt eine Herausforderung für CASPs dar, da sie bis zum 31. Januar 2025 handeln müssen, um sicherzustellen, dass USDT von ihren Plattformen entfernt wird, außer für „nur verkaufen“-Transaktionen.

Die Bedeutung der nationalen zuständigen Behörden

Die Rolle der nationalen zuständigen Behörden (NCAs) ist in diesem Prozess entscheidend. Sie müssen sicherstellen, dass die CASPs die neuen Regulierungen einhalten und bis zum Ende des ersten Quartals 2025 alle erforderlichen Anpassungen vorgenommen haben. Die NCAs sind dafür verantwortlich, dass Emittenten keine nicht autorisierten Stablecoins anbieten und nur mit schriftlicher Zustimmung des Emittenten operieren.

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Reaktionen aus der Branche

Einige Branchenvertreter, wie der Leiter von Gemini in Europa, äußern Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Verwirrung über die Stablecoin-Regulierung unter MiCA. Solche Unsicherheiten könnten die Anpassungen der Unternehmen an die neuen Vorschriften zusätzlich erschweren und erfordern möglicherweise eine Klarstellung von den Aufsichtsbehörden.

Schlussfolgerung

Die Maßnahmen der ESMA zur Regulierung von Stablecoins unter MiCA sind von erheblicher Bedeutung, nicht nur für die Integrität des Finanzmarktes in der EU, sondern auch für die künftige Entwicklung des Krypto-Sektors. Die bevorstehenden Einschränkungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Krypto-Assets gehandelt und reguliert werden, und es bleibt abzuwarten, wie die Stakeholder auf diese Herausforderungen reagieren werden.

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