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Baltimore-Brückenunglück: Neue Details zum Schiffsdrama | Nachricht

Hätte die Katastrophe von Baltimore verhindert werden können?

Die Mitverwalterin einer Container-Verwaltungs-Firma in Baltimore, Julie Mitchell, hat brisante Details über die Ereignisse vor der Tragödie enthüllt. Laut ihren Aussagen hatte das Unglücks-Schiff „Dali“ schon mehrere Tage vor der Katastrophe mit gravierenden Problemen zu kämpfen. Mitchell berichtete über schwerwiegende Stromausfälle und ein ernsthaftes elektrisches Problem, das zu einem totalen Ausfall der Motorleistung führte. Solche massiven Störungen seien äußerst selten, betonte sie.

Zweifel an der Entscheidung, das Schiff auslaufen zu lassen

Die Hafen-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen, da das Schiff anscheinend nicht auslaufen hätte dürfen, solange das Problem nicht behoben war. Allerdings konnte sie nicht bestätigen, ob die Störungen letztendlich behoben wurden. Die Schiffsmanager haben bisher nicht auf die Anschuldigungen reagiert.

Vorherige Vorfälle mit der „Dali“

Die „Dali“, die im Jahr 2015 von Hyundai gebaut wurde, war bereits 2016 negativ aufgefallen. Damals war das Container-Schiff im Hafen von Antwerpen mit dem Heck in eine Kaimauer gefahren, wobei menschliches Versagen wahrscheinlich die Ursache war. Ex-Kapitän und Ex-Marineoffizier Ulrich Czubayko wies darauf hin, dass das Schiff bereits zuvor in Antwerpen beinahe kollidiert sei und bezeichnete es als ein „Unglücks-Schiff“.

Inspektionen und mangelnde Auffälligkeiten

Medienberichten zufolge wurde die „Dali“ seit ihrer Erbauung insgesamt 27 Mal inspiziert. Dabei wurden zwei Mängel festgestellt, darunter Probleme mit Messgeräten und Rumpfschäden. Die letzte Inspektion fand am 9. September des vergangenen Jahres statt, bei der keine Auffälligkeiten festgestellt wurden.

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Suche nach Vermissten und Bergungsbemühungen

Nach dem Brückeneinsturz dauerte die Suche nach den Vermissten auch am Mittwoch an. Die Polizei des US-Bundesstaats Maryland konnte zwei Bauarbeiter bergen, die aus einem Pickup-Truck in sieben Meter Tiefe geborgen wurden. Die Suche nach den restlichen Vermissten dauerte an, wobei die Küstenwache am Dienstag die „aktive Suche“ vorübergehend eingestellt hatte. Es wurde auch bekannt, dass sich an Bord des havarierten Frachtschiffs große Mengen gefährlicher Stoffe befinden.

Abschluss

Die Ereignisse um die „Dali“ und die Tragödie in Baltimore werfen viele Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheitsstandards und Entscheidungen, die zum Unglück geführt haben könnten. Die Untersuchungen werden weitergeführt, um die genauen Ursachen der Katastrophe zu klären und etwaige Verantwortlichkeiten zu klären.

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