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Die Geschichte eines südkoreanischen Migranten eröffnet Asiens größtes Filmfestival

Busan International Film Festival eröffnet mit südkoreanischem Film "Weil ich Korea hasse"

Ein südkoreanischer Film über eine desillusionierte junge Frau, die nach Neuseeland übersiedelt, wird am Mittwoch Asiens größtes Filmfestival eröffnen, das sich nach einem von Skandalen und Budgetkürzungen geprägten Jahr erholen will.

Das Busan International Film Festival (BIFF) läuft bis zum 13. Oktober und zeigt 209 offizielle Beiträge aus 69 Ländern. Achtzig feiern in der südlichen Hafenstadt ihre Weltpremiere.

Die diesjährige Ausgabe findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem sich die Organisatoren mit den Folgen des Rücktritts des ehemaligen Festivaldirektors Huh Moon-yung im Mai aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens auseinandersetzen. Eine Untersuchung ist im Gange.

Nach Angaben der Organisatoren wurde das Budget des BIFF für 2023 um etwa 10 Prozent gekürzt, da sich die Sponsoren im Zuge der Vorwürfe zurückzogen.

Kang Seung-ah, jetzt amtierender Geschäftsführer, räumte ein, dass sie eine "schwierige Phase" durchgemacht hätten. Aber "mit der Kraft unserer Mitglieder haben wir ein Festival vorbereitet, das umfangreicher ist als je zuvor", sagte Kang vor der Veranstaltung gegenüber Reportern.

"Weil ich Korea hasse" - Ein Film über die Suche nach Glück

Am Eröffnungsabend steht die Weltpremiere von "Weil ich Korea hasse" des südkoreanischen Regisseurs Jang Kun-jae im Mittelpunkt.

Der Film, der sich um die Entscheidung einer jungen Frau dreht, ihr eintöniges Leben in Südkorea aufzugeben und alleine ins Ausland zu gehen, basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Chang Kang-myoung aus dem Jahr 2015.

Es wird als "eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Streben nach Glück" beschrieben und befasst sich mit den Herausforderungen, mit denen Koreas jüngere Generation konfrontiert ist, darunter intensiver Wettbewerb und zunehmende Klassenunterschiede.

"The Movie Emperor" - Satire über die chinesische Filmindustrie

"The Movie Emperor", eine satirische Interpretation der chinesischen Filmindustrie unter der Regie von Ning Hao und mit dem Hongkonger Schauspieler Andy Lau in der Hauptrolle, bildet den Abschluss des Festivals.

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Nings Komödie "fängt gekonnt den schmalen Grat zwischen der Filmindustrie in Hongkong und dem chinesischen Festland" sowie die "heikle Beziehung zwischen westlichen Filmfestivals und asiatischen Filmemachern" ein, heißt es in den Programmnotizen.

Chow Yun Fat als “Asiatischer Filmemacher des Jahres” ausgezeichnet

Auf dem Festival wird es auch ernstzunehmende Stars geben: Der gefeierte Hongkonger Schauspieler Chow Yun Fat wird mit der Auszeichnung "Asiatischer Filmemacher des Jahres" ausgezeichnet.

Drei von Chows Filmen - "A Better Tomorrow" (1986), "Crouching Tiger, Hidden Dragon" (2000) und "One More Chance" von 2023 - werden ihm zu Ehren gezeigt.

"Dear Jinri" - Dokumentarfilm über den verstorbenen K-Pop-Star Sulli

Zu den weiteren mit Spannung erwarteten Vorführungen gehört "Dear Jinri", ein Dokumentarfilm, der das letzte und unvollständige Projekt des verstorbenen K-Pop-Stars Sulli zeigt.

Sulli, geborene Choi Jin-ri, nahm sich 2019 das Leben, nachdem sie lange mit Online-Mobbing zu kämpfen hatte. Der Film beinhaltet ihr letztes Medieninterview, das bisher nicht bekannt gegeben wurde.

Präsentation der koreanischen filmischen Diaspora

Koreas filmische Diaspora wird auch mit einer speziellen Reihe von Vorführungen präsentiert, darunter "Searching" (2018) mit John Cho in der Hauptrolle und "Past Lives", den Sundance-Favoriten von Regisseurin Celine Song.

Auch der mit Spannung erwartete Netflix-Film "Yellow Door: 90s Lo-fi Film Club" feiert seine Weltpremiere im BIFF.

Der Dokumentarfilm beleuchtet die gefeierte Generation südkoreanischer Filmemacher, die in den 1990er Jahren auftauchte, darunter den Oscar-prämierten "Parasite"-Regisseur Bong Joon-ho.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Busan International Film Festival:

1. Wann findet das Busan International Film Festival statt?

Das Busan International Film Festival findet vom 1. Oktober bis zum 13. Oktober statt.

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2. Wie viele offizielle Beiträge werden beim Festival gezeigt?

Beim Festival werden insgesamt 209 offizielle Beiträge aus 69 Ländern gezeigt.

3. Wo findet das Festival statt?

Das Festival findet in Busan, Südkorea statt.

4. Was war eine Herausforderung für das Festival in diesem Jahr?

Das Festival musste sich mit den Folgen des Rücktritts des ehemaligen Festivaldirektors Huh Moon-yung im Mai aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens auseinandersetzen.

5. Wie viel wurde das Budget des BIFF für das Jahr 2023 gekürzt?

Das Budget des BIFF für das Jahr 2023 wurde um etwa 10 Prozent gekürzt.

6. Wer ist der Regisseur des Eröffnungsfilms?

Der Eröffnungsfilm mit dem Titel "Weil ich Korea hasse" wurde vom südkoreanischen Regisseur Jang Kun-jae gedreht.

7. Worüber handelt der Eröffnungsfilm?

Der Film dreht sich um eine junge Frau, die sich von ihrem eintönigen Leben in Südkorea löst und alleine ins Ausland geht. Es ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Streben nach Glück.

8. Welchen Preis erhält Chow Yun Fat beim Festival?

Der gefeierte Hongkonger Schauspieler Chow Yun Fat wird mit der Auszeichnung "Asienischer Filmemacher des Jahres" geehrt.

9. Welche Filme werden Chow Yun Fat zu Ehren gezeigt?

10 Zu Ehren von Chow Yun Fat werden die Filme "A Better Tomorrow" (1986), "Crouching Tiger, Hidden Dragon" (2000) und "One More Chance" von 2023 gezeigt.

11. Welcher Netflix-Film feiert seine Weltpremiere beim BIFF?

  • Der Netflix-Film "Yellow Door: 90s Lo-fi Film Club", der die gefeierte Generation südkoreanischer Filmemacher der 1990er Jahre beleuchtet, feiert beim BIFF seine Weltpremiere.

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