„Es ist vollbracht!“: IEA-Chef sagt, COP28 verabschiede sich von fossilen Brennstoffen

Expertenmeinung zu COP28 und dem Abschied von fossilen Brennstoffen
Ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz
Der UN-Klimagipfel COP28 markierte einen entscheidenden Moment, als fast 200 Länder beschlossen, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), begrüßte diese bahnbrechende Einigung, betonte jedoch die Notwendigkeit, die Finanzierung der Energiewende in Entwicklungsländern zu verstärken.
Die Bedeutung der Vereinbarung
Birol bezeichnete die Einigung als ein bedeutendes Ergebnis, da sie die Richtung des globalen Energiesystems von Ländern auf der ganzen Welt bestätigt. Die Herausforderung bestehe nun darin, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um den Übergang von fossilen Brennstoffen voranzutreiben.
Finanzierung der Energiewende in Entwicklungsländern
Ein zentraler Punkt, den Birol ansprach, war der Mangel an Investitionen in grüne Energien in Entwicklungsländern. Obwohl die Investitionen weltweit angestiegen seien, kämen fast eine Billion US-Dollar dieses Anstiegs aus fortgeschrittenen Volkswirtschaften und China. Die fehlende Finanzierung in Entwicklungsländern sei ein kritischer Aspekt, der dringend angegangen werden müsse.
Umsetzung und Realität
Birol betonte, dass die Entscheidung, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden, nicht nur ein Signal an Investoren sei, sondern auch eine Verpflichtung zur konkreten Umsetzung in der Energiepolitik auf der ganzen Welt darstelle. Eine strikte Umsetzung der Ziele sei entscheidend, um die Klimaziele zu erreichen.
Schlupflöcher und Bedenken
Auf die Frage, ob die Anspielung auf Gas als „Übergangsbrennstoff“ ein Grund zur Sorge sei, antwortete Birol, dass der Gasverbrauch zwar zurückgehen müsse, aber unterschiedliche Teile der Welt unterschiedliche Profile hätten. Dennoch sei die Vereinbarung zum Abschied von fossilen Brennstoffen äußerst klar und lasse keine Möglichkeit zu, sie zu ändern.
Zusammenfassend betonte Birol die Wichtigkeit, die Finanzierung der Energiewende in Entwicklungsländern zu stärken, um die Ziele der COP28 zu erreichen und den Übergang zu erneuerbaren Energien voranzutreiben. Die Einigung sei ein bedeutendes Ergebnis, erleichtere aber die konkrete Umsetzung in der Energiepolitik auf globaler Ebene.



