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Hongkong sperrt erste Person im Rahmen des CBD-Verbots ein

HONGKONG: Eine 32-jährige Frau wurde am Freitag inhaftiert, weil sie Cannabidiol (CBD) nach Hongkong gebracht hatte. Dies war die erste strafrechtliche Verurteilung im Rahmen des kürzlich in der Stadt erlassenen generellen Verbots dieser Substanz.

CBD – ein nicht psychoaktives Derivat der Cannabispflanze – wird von seinen Nutzern als schmerz-, stress-, angst- und entzündungshemmend angesehen.

Doch im Februar erklärte das chinesische Staatsgebiet den Besitz, Konsum oder Verkauf von CBD zu einem Verbrechen und ordnete es rechtlich derselben Kategorie wie Heroin, Kokain und Methamphetamin zu.

Bei der Zollabfertigung wurde festgestellt, dass die Frau zwei Flaschen CBD-Körperpflegeprodukte bei sich hatte, nachdem sie am 29. März aus den Vereinigten Staaten nach Hongkong gereist war, wie die Behörden mitteilten, die sich weigerten, ihre Staatsangehörigkeit anzugeben.

Außerdem besaß sie 2,2 Gramm Ketamin und zehn Spritzen.

Ein Richter verurteilte sie am Freitag wegen zwei Fällen Drogenbesitzes und einem Fall im Zusammenhang mit den Spritzen zu zwei Monaten Haft.

Der Zoll von Hongkong sagte, die Gefängnisstrafe spiegele „die Schwere des Vergehens wider und diene als klare Warnung an die breite Öffentlichkeit“.

Jedem, der CBD besitzt oder konsumiert, drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis und Geldstrafen von bis zu 1 Million HK$ (127.000 US-Dollar), während Import, Export und Herstellung noch härtere Strafen nach sich ziehen.

Beamte aus Hongkong sagen, dass CBD verboten werden muss, da es in die illegale Verbindung THC, den wichtigsten psychoaktiven Bestandteil von Cannabis, umgewandelt werden könnte.

Festlandchina hat 2021 die Verwendung von CBD in Kosmetikprodukten verboten.

Dennoch bleibt CBD auf der ganzen Welt beliebt, da Gummibärchen, Kaffee, Bier und Schönheitscremes alle Teil einer Branche sind, von der erwartet wird, dass sie bis 2028 einen Wert von 47 Milliarden US-Dollar haben wird, gegenüber 4,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021.

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Es ist in den Vereinigten Staaten und Teilen Europas sowie in einigen asiatischen Ländern wie Japan und Thailand legal.

Beamte aus Hongkong teilten AFP zuvor mit, dass sie in den ersten drei Monaten des Verbots 852 mutmaßliche CBD-Artikel beschlagnahmt und sechs Personen festgenommen hätten.

Bei den beschlagnahmten Gegenständen handelte es sich hauptsächlich um Hautpflegeprodukte mit einem geschätzten Gesamtwert von rund 16.600 US-Dollar. Die meisten seien bei der Einreise nach Hongkong abgefangen worden, fügten sie hinzu.

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