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Putin greift persönlich bei Heizungsausfall ein

Ein heikler Vorfall zwingt Putin zur Verstaatlichung einer Munitionsfabrik

Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat aufgrund eines betrieblichen Vorfalls die Verstaatlichung der Munitionsfabrik Klimovsk nahe Moskau angeordnet. Auslöser für diese Maßnahme war ein großflächiger Ausfall der Heizungsleitungen in der Gegend, der auf einen Defekt im Komplex der Munitionsfabrik zurückgeführt wird. Lokale Behörden wurden bereits für ihre Reaktion auf die Krise gelobt, obwohl am Dienstagnachmittag (9. Januar) noch mehr als 170 Wohngebäude ohne Heizung waren.

Russland: Über 20.000 Menschen leiden unter Heizungsausfall

Die Ausfälle begannen am 4. Januar, als eine Heizungsleitung im Kraftwerk Klimovsk, das an die Munitionsfabrik angeschlossen ist, platziert war. Über 20.000 Menschen in der Stadt Podolsk waren von diesem Vorfall betroffen, besonders mit den extrem niedrigen Temperaturen unter minus 20 Grad in den folgenden Tagen. Die Reaktion der lokalen Behörden auf diese Krise war jedoch erst am 7. Januar zu beobachten, und sogar der Gouverneur Moskaus schaltete die Kommentarfunktion auf seinem Telegram-Kanal vermutlich ab, um die Flut an Beschwerden zu unterbinden.

Maßnahmen und Verhaftungen in Folge des Vorfalls

Moskaus Gouverneur kündigte an, dass die Bewohner des betroffenen Bezirks im Januar von der Zahlung ihrer Heizkosten befreit werden. Zusätzlich versprach er, ihnen etwaige Mehrkosten zu ersetzen und kostenlose Unterkünfte in der Stadt Naro-Fominsk zur Verfügung zu stellen. Diese Unterkünfte sind jedoch eine Stunde von Podolsk entfernt. Laut der Nachrichtenagentur RBC sind bereits 110 Menschen, darunter 95 Kinder, dort untergebracht.

Wladimir Putin leitete Untersuchungen ein und ordnete die Verstaatlichung der Munitionsfabrik an, nachdem der Chef der Munitionsfabrik und der Bürgermeister von Podolsk verhaftet wurden. Das Katastrophenschutzministerium wurde angewiesen, „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, um die Stromausfälle in Podolsk zu bewältigen. Dieser technische Vorfall erwies sich als schwierig zu lösen, und es wurden mehrere Strafverfahren eröffnet.

Siehe auch  Putin greift die Nato an? Meinungsverschiedenheiten über Horrorszenario

Weitere Ausfälle und kriminelle Vergangenheit des Fabrikchefs

Der Heizungsausfall in Podolsk ist der bisher größte in der Region Moskau im Jahr 2024, aber nicht der einzige. Mehr als 100.000 Menschen in dieser Region Russlands haben bereits mindestens einen Stromausfall erlebt. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Generaldirektor des Munitionswerks Klimovsk, Igor Kushnikov, in den 1990er Jahren wegen angeblicher Führung eines Syndikats der organisierten Kriminalität vor Gericht gestellt wurde.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um die Verstaatlichung der Munitionsfabrik und die weiteren technischen Ausfälle in Russland entwickeln wird.

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