Schulterschluss der Rechtspopulisten bei Brüsseler Konferenz

Die Konferenz der Rechtspopulisten in Brüssel war geprägt von Warnungen vor dem Verlust der freien Rede und Angriffen auf die EU-Politik. Persönlichkeiten wie Orban, Morawiecki, Farage und andere suchten kurz vor den Europawahlen nach einer Einigkeit. Es war eine Veranstaltung, die die großen Herausforderungen der EU aus national-konservativer Sicht beleuchtete. Themen wie die Präferenz von Haustieren gegenüber Kindern bei Heterosexuellen in Europa und Prognosen über eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump dominierten die Diskussionen.
Die Konferenz war geprägt von einem Katz- und Maus-Spiel bei der Auswahl des Veranstaltungsortes in Brüssel. Trotz anfänglicher Widerstände und Drohungen gelang es, im Saal Claridge eine bunte Gruppe von Rechtskonservativen und Nationalisten zu versammeln. Emir Kir, der Bürgermeister von Saint-Josse, versuchte kurzzeitig, die Konferenz zu stoppen, was zu einem ironischen Kommentar von Nigel Farage führte. Die Polizei behinderte die Teilnehmer beim Einlass, was letztendlich von Premierminister Alexander De Croo als inakzeptabel bezeichnet wurde.
Obwohl anfänglich verboten, hob ein belgisches Gericht das Verbot der Konferenz am zweiten Tag auf. Kritik von außerhalb der Konferenz wurde laut, darunter vom britischen Premierminister Rishi Sunak. Viktor Orban und Mateusz Morawiecki brachten die Bedrohung der freien Rede in Brüssel zur Sprache und warnten vor einer Zensurkultur. Die Finanzierung der Konferenz erfolgte unter anderem durch das „Danube Institut“ aus Budapest und die „Edmund Burke Foundation“.
Die Veranstaltung betonte einen konservativen Ansatz auf europäischer Ebene und forderte Veränderungen vor den Europawahlen. Eine Einigung unter den rechtsnationalen Parteien wurde angestrebt, um ihre Stärke zu bündeln. Die Notwendigkeit, das Verbindende stärker zu betonen und die Macht zu konzentrieren, wurde von den Teilnehmern betont.



