Schweizer Polizei tötet axtschwingenden Geiselnehmer im Zug

Geiselnahme in der Schweiz endet tödlich
Am Donnerstag hielt ein iranischer Asylbewerber, bewaffnet mit einer Axt und einem Messer, 15 Geiseln in einem Zug zwischen Baulmes und Yverdon-les-Bains fest. Die Geiselnahme endete, als die Polizei den Zug stürmte und den Angreifer tödlich erschoss.
Geiseln unverletzt freigelassen
Die Waadtländer Polizei gab bekannt, dass alle 15 Geiseln unverletzt freigelassen wurden, während der Angreifer während des Polizeieingriffs tödlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Schweizer Stadt Essert-sous-Champvent nahe der französischen Grenze.
Keine Angaben zu möglichem Motiv
Der 32-jährige iranische Asylbewerber hatte mutmaßlich keine terroristischen Absichten, wie die Polizei mitteilte. Jean-Christophe Sauterel, Polizeisprecher des Kantons Waadt, sagte, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund der Geiselnahme gebe.
Seltenes Ereignis in der Schweiz
Geiselnahmen sind in der Schweiz selten, kommen aber vor allem in Banken und Unternehmen vor. Generalstaatsanwalt Eric Kaltenrieder bezeichnete den Vorfall als „beispiellos“ angesichts der Anzahl der Geiseln und des Einsatzes von 60 Polizisten. Im Januar 2022 wurden Mitarbeiter eines Uhrenherstellers als Geiseln genommen und gezwungen, einen Tresor mit Edelmetallen zu öffnen.
Fazit
Die Geiselnahme in der Schweiz endete glücklicherweise ohne Verletzungen der Geiseln, aber mit dem Tod des Geiselnehmers. Trotz der Seltenheit solcher Ereignisse zeigt der Vorfall die Notwendigkeit effektiver und schneller polizeilicher Intervention in solchen kritischen Situationen.



