Singapurischer Diplomat wird wegen angeblichen Voyeurismus in Tokio untersucht

Obwohl der Diplomat zugegeben hat, den Schüler fotografiert und angeblich rund 700 Bilder mit dem Smartphone gelöscht zu haben, weigerte er sich freiwillig, zur Polizeistation zu gehen oder sein Mobiltelefon abzugeben. Der Diplomat wurde als Berater entlassen, profitiert jedoch von der diplomatischen Immunität gemäß dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen, was bedeutet, dass er nicht festgenommen oder inhaftiert werden darf.
Die Polizei prüft, ob der Diplomat gegen Gesetze verstoßen hat, darunter auch solche zu Kinderprostitution und Kinderpornografie. Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um das volle Ausmaß des Vorfalls zu klären und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Die Behörden in Tokio sind bestrebt, die Aktionen des Diplomaten umfassend zu überprüfen und die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte und den Schutz von Minderjährigen in Japan zu gewährleisten.
