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Titel: Bostoner Uni räumt pro-palästinensisches Protestcamp: Über 100 Festnahmen

Die Proteste zur Unterstützung der Palästinenser im Gazastreifen und gegen Israels Krieg gegen die Hamas haben an mehreren US-Hochschulen begonnen. An der renommierten Columbia University in New York wurden Dutzende von Demonstranten festgenommen, die von jüdischen Studierenden als bedrohlich und antisemitisch bezeichnet wurden. Die Universitätsleitungen stehen vor der Herausforderung, angemessen auf Beschwerden über Antisemitismus und Hassreden während der Proteste zu reagieren. An der Columbia University wurde entschieden, das Protestcamp nicht von der Polizei räumen zu lassen, stattdessen wurde einem Anführer der Proteste aufgrund antisemitischer Äußerungen der Zugang zum Campus verweigert.

Die Hamas, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, führte am 7. Oktober einen Großangriff auf Israel durch, der zu zahlreichen Todesopfern und Geiseln führte. Israel reagierte daraufhin mit massiven militarischen Aktionen im Gazastreifen. Die internationale Kritik am harten Vorgehen Israels und der humanitären Notlage der Palästinenser im Gazastreifen nimmt zu.

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