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Tote bei türkischen Luftangriffen in Syrien und Irak

Das türkische Militär fliegt Luftangriffe gegen Kurdenmilizen

Das türkische Militär hat als Reaktion auf einen Angriff auf einen Militärstützpunkt im Irak Luftangriffe gegen mutmaßliche Kurdenmilizen im Norden Syriens und im Irak geflogen. Dabei wurden 29 Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angegriffen. Unter den Zielen waren Höhlen, Bunker, Schutzräume und Ölanlagen. Laut dem Verteidigungsministerium in Ankara wurden dabei 20 Kämpfer im Norden des Iraks "neutralisiert". Dieser Begriff wird in der Regel verwendet, um zu bedeuten, dass Menschen getötet, verletzt oder gefangen genommen wurden.

Zuvor waren bei Zusammenstößen mit PKK-Kämpfern im Nordirak mindestens neun türkische Soldaten getötet worden, während mindestens vier Soldaten verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich, als PKK-Kämpfer versuchten, in einen Militärstützpunkt nahe der türkischen Grenze einzudringen. Dies war der zweite tödliche Zusammenstoß zwischen dem türkischen Militär und der PKK innerhalb von drei Wochen.

Des Weiteren wurden bei Razzien in 32 türkischen Städten und Provinzen insgesamt 113 Menschen mit mutmaßlichen Verbindungen zur PKK festgenommen. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat daraufhin eine außerordentliche Sitzung mit dem Chef der Sicherheits- und Geheimdienste einberufen.

Die PKK kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat und wird von Ankara und seinen westlichen Verbündeten als Terrororganisation eingestuft. Das türkische Militär hat die PKK in den benachbarten Irak zurückgedrängt und führt regelmäßig Militäreinsätze zu Land und in der Luft gegen die PKK und ihre Stellungen durch. In dem Konflikt wurden bereits Zehntausende Menschen getötet.

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