Unternehmen in Deutschland profitieren von EU-Osterweiterung

Trotz anfänglicher Bedenken haben sich die düsteren Prognosen nicht bewahrheitet. Laut einer Studie des Leibniz-Instituts hat der Zuzug von Beschäftigten aus den EU-Beitrittsländern in Deutschland keine Verdrängung heimischer Arbeitskräfte verursacht. Stattdessen konnten wichtige Lücken auf dem Arbeitsmarkt geschlossen werden, insbesondere in weniger attraktiven Regionen mit niedrigeren Löhnen.
Für Unternehmen wie Ziehl-Abegg war die Osterweiterung ein Glücksfall. Neue Märkte wurden erschlossen, und die Barrieren für den Handel wurden abgebaut. Dennoch droht nach dem anfänglichen Aufschwung eine Stagnation, da der gestiegene Lebensstandard in vielen osteuropäischen Ländern Deutschland als Auswanderungsziel weniger attraktiv macht. Trotzdem planen einige Einwandernde, wie Evelin Fazekas, langfristig in Deutschland zu bleiben und haben sogar die deutsche Staatsbürgerschaft erworben.



