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US-Richter: Waffenverbot in Postämtern „verfassungswidrig“

Ein US-Gesetz zum Verbot von Waffenbesitz in Postämtern als verfassungswidrig erklärt

Eine aktuelle gerichtliche Entscheidung in Florida hat für Aufsehen gesorgt, als ein Bundesrichter ein US-Gesetz, das den Besitz von Schusswaffen in Postämtern verbietet, als verfassungswidrig erklärt hat.

Die Entscheidung des Bundesrichters

Die US-Bezirksrichterin Kathryn Kimball Mizelle, eine Beauftragte des ehemaligen republikanischen Präsidenten Donald Trump in Tampa, kam zu dem Schluss, dass sie einen Teil einer Anklage gegen einen Postangestellten wegen illegalen Waffenbesitzes in einer Bundeseinrichtung abgewiesen hat. Sie berief sich dabei auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA aus dem Jahr 2022, das die Waffenrechte erweiterte. Mizelle entschied, dass die Anklage gegen den Postangestellten Emmanuel Ayala gegen das Recht, Waffen gemäß dem zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung zu behalten und zu tragen, verstößt.

Das Hintergrundurteil

Die Entscheidung von Mizelle folgte dem richtungsweisenden Urteil des Obersten Gerichtshofs im Fall New York State Rifle & Pistol Association gegen Bruen, in dem die Waffenbeschränkung nach dem zweiten Verfassungszusatz als verfassungswidrig erklärt wurde. Das Urteil erkannte erstmals das Recht eines Einzelnen an, in der Öffentlichkeit eine Handfeuerwaffe zur Selbstverteidigung zu tragen, und führte einen neuen Test zur Bewertung von Schusswaffengesetzen ein.

Der Fall von Emmanuel Ayala

Ayala, ein LKW-Fahrer des US-Postdienstes in Tampa, wurde angeklagt, nachdem er eine Waffe auf das Gelände des Postdienstes gebracht und vor Bundesagenten geflohen war, die versuchten, ihn festzunehmen. Das Bundesgesetz verbietet den Besitz einer Schusswaffe in einer Bundeseinrichtung, einschließlich eines Postamtes. Mizelle argumentierte jedoch, dass die historische Praxis aus dem 18. Jahrhundert kein Verbot rechtfertigt und dass die Beschränkung des Waffenbesitzes in Postämtern im Widerspruch zur amerikanischen Tradition der Schusswaffenregulierung steht.

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Die Auswirkung der Entscheidung

Die Entscheidung von Mizelle hat potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Durchsetzung von Waffenbeschränkungen in Postämtern und anderen Bundesgebäuden. Sie betonte, dass die Wahrung des Rechts, Waffen zu tragen, ein zentraler Bestandteil der amerikanischen Verfassung ist und dass übermäßige Beschränkungen dieses Rechts die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger verletzen.

Die Entscheidung bleibt ein kontroverses Thema, da sie die Debatte über Waffenbesitz und -tragen in den USA weiter anheizt. Es bleibt abzuwarten, ob ähnliche urteilswirksame Entscheidungen in anderen Gerichtsbarkeiten folgen werden.

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