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Vietnam und die Philippinen besiegeln Abkommen zur Sicherheit im Südchinesischen Meer

Vietnam und die Philippinen vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit zur Sicherheit

Am Dienstag haben Vietnam und die Philippinen während des Besuchs von Präsident Ferdinand Marcos Jr. in Hanoi vereinbart, ihre Zusammenarbeit zur Verhinderung unerwünschter Zwischenfälle im Südchinesischen Meer zu verstärken.

Konkurrierende Ansprüche im Südchinesischen Meer

Die beiden südostasiatischen Länder haben konkurrierende Ansprüche auf Teile des Südchinesischen Meeres, einem Kanal für den jährlichen Schiffshandel im Wert von 3 Billionen US-Dollar, den China fast vollständig für sich beansprucht. Eine Vereinbarung zur "Verhütung von Zwischenfällen im Südchinesischen Meer" und zur "maritimen Zusammenarbeit" zwischen den Küstenwachen wurde bei einer feierlichen Zeremonie im Präsidentenpalast Vietnams bekannt gegeben.

Reaktion Chinas und vergangene Zusammenstöße

Die Details dieser Vereinbarungen wurden nicht bekannt gegeben, könnten jedoch Peking verärgern, insbesondere wenn sie den Weg für künftige Kompromisse bei umstrittenen Ansprüchen ebnen. China betrachtet Fortschritte bei der Lösung von Grenzstreitigkeiten mit Skepsis. In der Vergangenheit kam es zu Zusammenstößen mit der chinesischen Küstenwache, und im letzten Jahr verschlechterten sich die Beziehungen zwischen China und den Philippinen aufgrund häufiger Auseinandersetzungen zwischen chinesischen Schiffen und den mit den USA verbündeten Philippinen.

Strategische Partnerschaft und weitere Vereinbarungen

Vor seinem Treffen mit dem vietnamesischen Präsidenten Vo Van Thuong betonte Präsident Marcos, dass Vietnam der "einzige strategische Partner der Philippinen" in Südostasien sei und dass die maritime Zusammenarbeit die Grundlage dieser Beziehung bilde. Darüber hinaus schlossen Vietnam und die Philippinen Vereinbarungen über den Reishandel und die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft ab.

Treffen in Hanoi und wirtschaftliche Gespräche

Marcos trifft während seines zweitägigen Besuchs in Hanoi verschiedene vietnamesische Führer, jedoch nicht den Chef der Kommunistischen Partei Nguyen Phu Trong. Vor seinem Treffen mit vietnamesischen Politikern traf Marcos den Chef von Vingroup, Vietnams größtem Konglomerat. Das Unternehmen teilte mit, dass seine Elektroautosparte VinFast ein Geschäftsnetzwerk auf den Philippinen eröffnen werde und dass die Philippinen dank ihrer Ressourcen zu Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge beitragen könnten. Trotz Trongs Abwesenheit bei Treffen mit besuchenden Führern im Januar nahm er an einer Parlamentssitzung teil und zerstreute damit teilweise Bedenken hinsichtlich seines Gesundheitszustands.

Siehe auch  Chinas Kampf gegen Krypto-Geldwäsche: Illegaler Schwarzmarkt aufgedeckt

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