Stellar upgrade: Mit Protokoll 23 zu schnelleren und günstigeren DeFi-Lösungen
Einblicke in die spannenden Neuerungen: Wie Protocol 23 Stellar in die nächste Dimension der DeFi-Welt katapultiert.

Auf Einen Blick
- Stellar führt ein bedeutendes Upgrade namens Protocol 23 durch.
- Das Upgrade beinhaltet acht verschiedene Kernfortschrittsprotokolle zur Verbesserung der Leistung.
- Der DeFi-Sektor auf Stellar zeigt ein beeindruckendes Wachstum.
Die Blockchain-Plattform Stellar hat kürzlich ihr neuestes Netzwerk-Upgrade, bekannt als Protocol 23, aktiviert. Dieses Update zielt darauf ab, die Leistung der Plattform deutlich zu verbessern und bietet Entwicklern neue Möglichkeiten zur Innovation.
Wachstum im DeFi-Sektor
Der Erfolg von Stellar im Bereich der dezentralisierten Finanzen (DeFi) ist bemerkenswert. Seit Anfang 2024 hat sich der insgesamt auf der Plattform gesperrte Wert mehr als verzwanzigfacht. Auch 2025 verzeichnete die Blockchain ein nahezu dreifaches Wachstum. Treiber dieses Aufschwungs sind unter anderem die Einführung von Soroban-Smart-Contracts sowie die wachsende Nutzung von realen Vermögenswerten.
Technologische Innovationen durch Core Advancement Protocols
Mit der Einführung von Protocol 23 werden acht verschiedene Kernfortschrittsprotokolle integriert, die die Effizienz und Skalierbarkeit der Plattform nachhaltig steigern sollen. Besonders erwähnenswert ist das Konzept der Parallelität, welches es ermöglicht, Transaktionen gleichzeitig auszuführen. Im Gegensatz dazu steht die sequentielle Ausführung, bei der jede Transaktion nacheinander bearbeitet werden muss.
Diese parallele Ausführung ist eine entscheidende technische Änderung, die Entwicklern und Validatoren hilft, effizienter zu arbeiten. Durch die Anpassungen, die im Rahmen von CAP-0063 vorgenommen wurden, wird die Vorhersagbarkeit von parallelen und sequentiellen Transaktionen verbessert.
Institutionelle Akzeptanz und Finanzinnovationen
Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Erfolgs von Stellar ist die institutionelle Akzeptanz, die sich stark auf die Nutzung realer Vermögenswerte auswirkt. Ein herausragendes Beispiel ist der Geldmarktfonds BENJI von Franklin Templeton, der über 497 Millionen Dollar institutionelles Kapital verwaltet. Die Kombination aus innovativen Finanzprodukten und technologischem Fortschritt stärkt die Position von Stellar in der DeFi-Landschaft.
In den letzten Jahren hat sich die Marktkapitalisierung echter Vermögenswerte monatlich erhöht, was auf ein wachsendes Interesse im Finanzsektor hinweist. Außerdem hat die Securities and Exchange Commission (SEC) im vergangenen Monat „Project Crypto“ ins Leben gerufen, um die Digitalisierung des Finanzsektors voranzutreiben.
Blick in die Zukunft
Mit dem neuen Protocol 23 und den verbesserten Entwicklungen auf der Stellar-Plattform wird erwartet, dass neue Gelegenheiten für DeFi-Innovationen geschaffen werden. Das Interesse und die Kapitalzuflüsse in den DeFi-Sektor sind trotz intensiver Konkurrenz stark; es gibt viel Potenzial für Blockchain-Protokolle, die außerhalb der etablierten Megaspieler Ethereum und Solana agieren.
Ein Blick auf die Entwicklungen und die Auswirkungen von Protocol 23 auf die Stellar-Plattform zeigt, dass die Zukunft vielversprechend aussieht. Durch die kontinuierliche Anpassung an die Bedürfnisse von Entwicklern und Nutzern wird Stellar zu einem immer wichtigeren Akteur in der Blockchain-Welt.



