Blockchain

Technische Probleme bei Stable: Phase 2-Start vorerst gestoppt

Technische Pannen und kritische Stimmen: Was hinter Stables vorzeitigem Stopp der Einzahlungen steckt


Auf Einen Blick

  • Technische Schwierigkeiten führten zur Unterbrechung der Einlagen bei Stable.
  • Benutzer berichteten von Problemen während des Starts der Phase 2.
  • Kritik an der Handhabung der Ereignisse wird laut in der DeFi-Community.

Die Welt der dezentralen Finanzen (DeFi) steht weiterhin im Rampenlicht, nachdem Stable, eine Plattform, die durch Bitfinex unterstützt wird, kürzlich Probleme bei der Einlagenannahme bekannt gegeben hat. Dies geschah weniger als zwei Wochen nach einem umstrittenen ersten Termin, der fast 800 Millionen US-Dollar an Einlagen anziehen konnte.

Technische Probleme verstärken die Unsicherheit

Am 6. November um 9 Uhr EST war die Phase 2 der Einlagenkampagne für Stable geplant. Diese hätte durch das Stablecoin Yield-Protokoll Hourglass unterstützt werden sollen. Allerdings meldeten viele Nutzer technische Schwierigkeiten, da sie konstant aufgefordert wurden, eine Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Die Webseite von Hourglass fiel aufgrund des „außergewöhnlich hohen Verkehrs“ aus, was die Situation für die Benutzer weiter komplizierte.

Dringende Reaktionen der Community

In Reaktion auf die vohandenen Probleme versuchten einige Benutzer, direkt über den Smart Contract auf Etherscan Einlagen zu leisten. Doch auf die Beschwerden hin stellte Hourglass klar, dass Einlagen auf Vertragsebene nicht akzeptiert würden und dass alle Einlagen eingelöst werden müssten. In der Regel werden technische Schwierigkeiten bei stark erwarteten Veranstaltungen in der DeFi-Welt als nachvollziehbar angesehen, doch die aktuellen Vorkommnisse reißen alte Wunden auf.

Vorwürfe aus der DeFi-Welt

Die erste Einlagensammlung von Stable, die am 23. Oktober stattfand, wurde bekannt, weil sie von Insidern um rund 20 Minuten vor der öffentlichen Bekanntgabe vorgefüllt wurde. Ein bemerkenswerter Betrag von 500 Millionen US-Dollar kam von Wallets, die direkt mit dem Vault-Besitzer verbunden sind. Diese Enthüllung hat das Vertrauen vieler Anleger erschüttert und legitimiert Bedenken über die Integrität der Prozesse.

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Die kritische Stimme der Investoren

CBB, ein anonymer DeFi-Wale, der zu Beginn über 15 Millionen US-Dollar in die erste Phase investiert hatte, äußerte auf X scharfe Kritik an den Abläufen: „Die Phasen 1 und 2 von Stable wurden so schlecht umgesetzt, dass ich mich aufrichtig frage, ob diese Leute überhaupt eine Blockchain implementieren können.“ Solche Äußerungen werfen ein Schlaglicht auf die Vertrauenskrise, die Stable in der Community auslöst.

Die Zukunft von Stable im Ungewissen

Drei Stunden nach dem angekündigten Start von Phase 2 gab Stable bekannt, dass die Aufnahme von Einlagen offiziell ausgesetzt wird. Das Team versprach, am nächsten Tag weitere Informationen zu den nächsten Schritten zu teilen. Die DeFi-Community wird nun gespannt darauf warten, wie Stable auf diese Herausforderung reagieren wird und ob die Plattform in der Lage ist, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen.

Florian Krug

Florian Krug – Blockchain-Kolumnist Florian schreibt über Blockchain-Technologie mit Fokus auf Netzwerke, Konsensmechanismen und Sicherheit. Mit einem Hintergrund in Informatik und Cybersicherheit analysiert er, wie sich neue Entwicklungen auf Skalierbarkeit und Datenschutz auswirken. Seine Artikel helfen Entwicklern, Investoren und Entscheidungsträgern, Blockchain besser zu verstehen.

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