Blockchain

Uneinigkeit über Token-Zuteilungen beim MEGA ICO in der Community

"Verborgene Kriterien und umstrittene Entscheidungen: Wie MegaETHs ICO-Strategie die Erwartungen der Investoren beeinflusst"


Auf Einen Blick

  • Die MEGA-Token-Allokationen rufen Fragen in der Community hervor.
  • Die Initial Coin Offering (ICO) von MegaETH war stark überzeichnet mit fast 1,4 Milliarden Dollar an Engagement.
  • Die Allokationen wurden anhand von sozialen und onchain Scores vergeben.

Die jüngsten Allokationen der MEGA-Token aus der Initial Coin Offering (ICO) von MegaETH haben in der Community für viel Aufregung gesorgt. Anleger, die hofften, einen Anteil an den begehrten Tokens zu erhalten, zeigen sich zunehmend unzufrieden mit den Ergebnissen der Allokationen, die am 30. Oktober bekannt gegeben wurden. An diesem Tag endete die ICO von MegaETH, die mit einer überwältigenden Summe von nahezu 1,4 Milliarden Dollar überzeichnet war, während nur 50 Millionen Dollar an MEGA-Token zur Verfügung standen.

Ein zentraler Aspekt der Verteilung war das zweigeteilte System, bei dem Teilnehmer als Teil der Community oder als Verbraucher eingestuft wurden. Namik Muduroglu, der Chief Security Officer von MegaETH, erklärte, dass die Entscheidungen zur Allokation auf der Basis von sozialen und onchain Scores getroffen wurden. Obgleich dies darauf abzielte, langfristige Unterstützer zu belohnen, bleiben die genauen Kriterien für die Community-zugehörigkeit unklar.

Einige Nutzer, die sich aktiv an der Plattform beteiligt haben, etwa durch das Minten mehrerer Fluffle NFTs oder durch Beiträge zu einem vorherigen MegaETH-Echo, waren jedoch von den bevorzugten Allokationen ausgeschlossen. Muduroglu äußerte Verständnis für die Frustration und bedauerte, dass einige Teilnehmende übersehen wurden: „Es ist nicht perfekt. Wir haben definitiv einige Leute verpasst, und dafür tut es mir aufrichtig leid.“

Die Verteilung der MEGA-Token variierte stark und führte dazu, dass Mitglieder der Community in vielen Fällen geringere Allokationen erhielten als einige Teilnehmer aus der Öffentlichkeit. Dennoch wurden viele Community-Mitglieder, die sich entschieden, ihre Tokens für ein Jahr zu sperren, bevorzugt behandelt und erhielten im Durchschnitt 75.000 Dollar an MEGA-Token.

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Die Reaktionen auf die Allokationen sind unterschiedlich. Der Krypto-Content-Creator TylerD äußerte auf X, dass er die Vorgehensweise als „irreführend“ empfindet. Er hinterfragte die Logik hinter der Allokationsmethode und forderte eine klarere Struktur. Zugleich betonte ein anderer MegaETH-Mitarbeiter, dass es noch nicht vorbei sei und dass es weiterhin Bemühungen gebe, falsche Anmeldungen zu identifizieren.

Zusammenfassend ist die Diskussion um die Token-Allokationen der MegaETH ICO nicht nur ein Ausdruck der Unzufriedenheit einiger Anleger, sondern spiegelt auch ein breiteres Anliegen in der Krypto-Community wider: die Notwendigkeit von Transparenz und Fairness in den Allokationsprozessen. Diese Themen sind entscheidend, um das Vertrauen in neue Projekte zu stärken und um die Community nachhaltig zu engagieren.

Florian Krug

Florian Krug – Blockchain-Kolumnist Florian schreibt über Blockchain-Technologie mit Fokus auf Netzwerke, Konsensmechanismen und Sicherheit. Mit einem Hintergrund in Informatik und Cybersicherheit analysiert er, wie sich neue Entwicklungen auf Skalierbarkeit und Datenschutz auswirken. Seine Artikel helfen Entwicklern, Investoren und Entscheidungsträgern, Blockchain besser zu verstehen.

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