


Kürzlich wurde ein bedeutender Schritt im Kampf gegen betrügerische Krypto-Operationen gemacht. Zwei estnische Staatsbürger, Sergei Potapenko und Ivan Turõgin, haben sich schuldig bekannt, ein Ponzi-Schema im Wert von 577 Millionen Dollar betrieben zu haben. Diese Enthüllungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und Risiken, die mit Investitionen in Kryptowährungen verbunden sind.
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ToggleZwischen 2015 und 2019 behauptete das Unternehmen HashFlare, das von den beiden Betrügern betrieben wurde, über 577 Millionen Dollar an Krypto-Mining-Verträgen verkauft zu haben. In Wahrheit verfügten Potapenko und Turõgin jedoch nicht über die notwendige Rechenkapazität, um das von ihnen versprochene Krypto-Mining durchzuführen. Stattdessen verwendeten sie gefälschte Daten, um den Anschein von Profitabilität zu erwecken. Diese Vorgehensweise zeigt, wie leicht es für Kriminelle ist, das Vertrauen von Investoren zu missbrauchen.
Potapenko und Turõgin, beide 40 Jahre alt, haben sich nun schuldig bekannt, ein Drahtbetrugsverschwörung begangen zu haben. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft, und ihre Urteilsverkündung ist für den 8. Mai angesetzt. Ihre Betrügereien beinhalteten zudem einen weiteren misslungenen Versuch mit der Polybius, einem Initial Coin Offering (ICO), das in 2017 etwa 31 Millionen Dollar einbrachte. Das für den Aufbau einer digitalen Bank vorgesehene Geld wurde nie investiert und nicht an die Investoren ausgezahlt.
Die Festnahme der beiden kriminellen Akteure fand am 20. November 2022 in Tallinn, Estland, statt. Dies wurde durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem FBI und internationalen Strafverfolgungsbehörden ermöglicht. Die US-Behörden haben auch die Rückführung der Angeklagten in die USA koordiniert, um sie dort zur Rechenschaft zu ziehen.
Im Rahmen der Vereinbarung waren die Täter bereit, Vermögenswerte in Höhe von 400 Millionen Dollar zu verpfänden, einschließlich Immobilien, Luxusfahrzeugen und Krypto-Konten. Dies ist ein Teil der bedeutenden Anstrengungen, die die US-Behörden unternehmen, um die Verantwortung für betrügerische Krypto-Operationen zu erhöhen. Die Öffentlichkeit wird weiterhin aufgefordert, sich zu melden, wenn sie möglicherweise auch Opfer solcher Betrügereien geworden ist.
Dieses Fallbeispiel dient als notwendige Erinnerung an die Wichtigkeit von Vorsicht im Krypto-Bereich. Die dramatischen Entwicklungen im rechtlichen Umfeld und die zunehmende Strafverfolgung könnten zu einer verstärkten Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die potenziellen Gefahren des Kryptowährungsmarktes führen.
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