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Die geheimen Abkommen der DeFi-Gründer: Ein Blick hinter die Kulissen

"Die geheimen Druckmittel der SEC: Wie Gründer gezwungen wurden, ihre Karrieren in der Krypto-Branche zu beenden"

Die Einflussnahme der US-Regierung auf die Kryptowährungsbranche hat in den letzten Monaten internationale Aufmerksamkeit erregt. Besonders die Vorgehensweise der Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC) unter der Leitung von Gary Gensler wirft Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Zukunft der dezentralen Finanzierungsplattformen (DeFi).

Dringliche Forderungen an DeFi-Gründer

Joey Krug, ein Partner der Risikokapitalgesellschaft Founders Fund, berichtete während der ETHDenver-Konferenz am 27. Februar über alarmierende Praktiken, die er aus erster Hand kennengelernt hat. Er erklärte, dass die SEC in zahlreichen Fällen DeFi-Gründer unter Druck gesetzt habe, um Settlements abzuschließen, die mit strengen Bedingungen verbunden sind. “Diese Gründer werden letztlich gezwungen, einen Vertrag zu unterzeichnen, der ihnen verbietet, jemals wieder im Kryptobereich zu arbeiten”, so Krug. Dies stellt nicht nur die persönliche Freiheit der Betroffenen infrage, sondern zeigt auch die übermäßige Kontrolle der Behörden über die innovative Branche.

Operation Chokepoint 2.0: Ein Schatten über der Branche

Diese Strategie steht im Zusammenhang mit einem in der Kryptowährungsgemeinschaft vermuteten Plan, bekannt als “Operation Chokepoint 2.0”, der angeblich darauf abzielt, die heimische Kryptoindustrie durch regulatorische Maßnahmen und den Druck auf Banken zu schädigen. “Behörden gingen zu den Gründern und drängten sie, ein Settlement zu akzeptieren, indem sie ihnen drohten: ‘Wenn ihr nicht zustimmt, landet ihr im Gefängnis’”, erklärte Krug.

Die Problematik der Schweigeklauseln

Eine wesentliche Herausforderung stellt die sogenannte “Gag-Rule” dar, die die SEC seit 1972 in ihre Settlements integriert hat. Diese Regelung untersagt es den Betroffenen, die Ansprüche der Behörde öffentlich zu kritisieren. Krug argumentierte, dass diese Bestimmungen die regulatorische Integrität untergraben und Gründer, die über ihre Erfahrungen berichten möchten, zum Schweigen zwingen.

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Politische Implikationen und der Wunsch nach Aussage

Die einzige Möglichkeit für die betroffenen DeFi-Gründer, über die Settlements zu sprechen, wäre die Aufforderung seitens des US-Kongresses zur Aussage. Krug betonte, dass viele Gründer bereit wären, ihre Erfahrungen zu teilen und aufzuzeigen, wie die Regierung sie behindert hat, wenn sie dazu aufgefordert werden würden.

Die Antwort der SEC und die gesellschaftliche Relevanz

Bisher hat die SEC auf die Vorwürfe von Joey Krug nicht geantwortet. Der Druck auf Krypto-Unternehmen hat zentrale gesellschaftliche Auswirkungen, da er die Entwicklung innovativer Technologien behindern und somit das Wachstum eines wichtigen Sektors der globalen Wirtschaft gefährden könnte. In den letzten Wochen haben sowohl das US-Repräsentantenhaus als auch der Senat Anhörungen zum Thema “Krypto-Debanking” durchgeführt und Zeugen angehört, die von den Schwierigkeiten berichteten, die sie bei der Inanspruchnahme finanzieller Dienstleistungen unter der Biden-Administration erfahren haben.

Fazit: Zukünftige Perspektiven für DeFi

Die aktuellen Entwicklungen wecken Besorgnis in der Krypto-Community und werfen Fragen zur fortgesetzten Innovation in der Branche auf. Die Debatte über den Einfluss der Regulierung auf die DeFi-Plattformen wird weiterhin an Fahrt aufnehmen, insbesondere in einer Zeit, in der technologische Fortschritte und finanzielle Inklusion zentral für die wirtschaftliche Zukunft sind.

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Sebastian Knell

Sebastian Knell – DeFi-Kolumnist - Sebastian analysiert dezentrale Finanzsysteme (DeFi) und erklärt, wie Blockchain-basierte Finanzlösungen funktionieren. Er hat Erfahrung im Bankwesen und Fintech und schreibt über Kreditprotokolle, automatisierte Handelsstrategien und smarte Verträge. Seine Artikel bieten klare Erklärungen für Anleger und Entwickler, die DeFi besser verstehen wollen.

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