AMINA Bank startet mit Krypto-Dienstleistungen in Österreich
AMINA's strategischer Schritt: Wie die MiCA-Lizenz den Einstieg in Europas Krypto-Markt revolutioniert und neue Möglichkeiten für Investoren schafft.

Die Schweizer Kryptobank AMINA hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Expansion in Europa gemacht, indem sie eine Zulassung von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) erhalten hat. Diese erteilt AMINA die Möglichkeit, Dienstleistungen für Kryptowährungen im Rahmen der neuen europäischen Regulierung „Markets in Crypto Assets“ (MiCA) anzubieten. Die Genehmigung, datierend vom 29. Oktober 2025, erlaubt es der Tochtergesellschaft AMINA EU, in einen Markt einzutreten, der entscheidende Chancen für Investoren bietet.
Die Bedeutung der MiCA-Lizenz für den europäischen Markt
Die MiCA-Lizenz ist für Krypto-Dienstleister von großer Wichtigkeit, da sie einen klaren regulatorischen Rahmen schafft, der Anleger schützt und das Vertrauen in digitale Vermögenswerte stärkt. Die Entscheidung, Österreich als Standort zu wählen, beruht auf dem Engagement des Landes für Anlegerschutz und regulatorische Exzellenz. Dies positioniert Österreich nicht nur als Heimat für etablierte Unternehmen wie Bitpanda und Bybit, sondern auch als atraktiven Standort für Unternehmen, die neu in den Markt eintreten.
Das Angebot von AMINA EU und die Partnerschaften
Mit der neuen Lizenz kann AMINA EU ein breites Spektrum an Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören Krypto-Trading, Verwahrung von digitalen Vermögenswerten, Portfoliomanagement und Staking-Dienstleistungen. Der CEO der AMINA Bank, Franz Bergmüller, hat betont, dass das Unternehmen plant, auch spezielle Produkte wie Krypto-Darlehen anzubieten. Diese Dienstleistungen zielen insbesondere auf professionelle Investoren und Family Offices ab und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für institutionelle Kunden.
Hintergrund und Entwicklung der AMINA
Gegründet im Jahr 2018 im Schweizer Kanton Zug, oft als „Crypto Valley“ bezeichnet, hat AMINA seit ihrer Umbenennung von SEBA Bank zahlreiche Lizenzen erworben, darunter die FINMA-Zulassung in der Schweiz sowie Lizenzen in Hongkong und Abu Dhabi. Diese Erfahrungen und der internationale Lizenzierungsprozess sorgen für eine solide Grundlage, da die Bank in einen nach wie vor wachsenden und dynamischen Markt eintritt.
Ausblick auf die Zukunft der Kryptowährungen in Europa
Die Einführung der MiCA-Lizenz durch AMINA EU könnte einen bedeutsamen Einfluss auf die gesamte Branche haben. Die Regulierung fördert nicht nur das Vertrauen der Verbraucher, sondern könnte auch als Vorbild für andere europäische Länder dienen. Die rasante Entwicklung der Technologie und der Markt für Kryptowährungen lässt vermuten, dass der Bedarf an solchen regulierten Dienstleistungen in der Zukunft weiter zunehmen wird.



