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Basel Committee Updates Crypto-Asset Rules for Bank Compliance: Key Changes and Implications

Basel-Kryptoregeln erhalten geringfügige Aktualisierungen: Was steckt wirklich dahinter?

Die Basel-Komitee für Bankenaufsicht hat heute Aktualisierungen der Kryptowährungsregeln für die Banken-Compliance veröffentlicht. Außerdem wurde der endgültige Offenlegungsrahmen veröffentlicht. Die Änderungen der Regeln scheinen im Vergleich zu früheren Plänen relativ geringfügig zu sein. In der neuesten Konsultation drohte das Komitee, herkömmliche digitale Wertpapiere auf öffentlichen Blockchains als äquivalent riskant wie Kryptowährungen zu behandeln. Dies würde Banken daran hindern, an Tokenisierungsinitiativen auf öffentlichen Blockchains teilzunehmen, da diese prohibitiv teuer wären. Die Änderungen erwähnen jedoch überhaupt keine permissionless Blockchains, was eine gute Nachricht für die Bemühungen der Banken zur Tokenisierung ist.

Ebenso wurden zwei der größten vorgeschlagenen Änderungen bei Stablecoins aus den endgültigen Änderungen gestrichen. In der Konsultation wurde vorgeschlagen, dass alle Stablecoin-Reserven in einem Insolvenzfernen Fahrzeug sein müssten. Dies wäre problematisch für Stablecoin-Reserven, die auf Bankkonten gehalten werden, da die europäischen MiCA-Vorschriften einen hohen Anteil der Reserven bei Banken vorsehen. Die endgültigen Basel-Regeln enthalten jedoch eine Ausnahme für Bankguthaben.

Das Basel-Komitee erwog auch das Verbot von Wertpapierfinanzierungstransaktionen wie Repo und Reverse Repo in den Stablecoin-Reserven. Obwohl die Ankündigung aus Basel besagt, dass Reverse Repo unter bestimmten Einschränkungen erlaubt ist, ist dies nicht ganz eindeutig und scheint am Ermessen der nationalen Regulierungsbehörden zu liegen.

In der Zwischenzeit hatte das Komitee die Umsetzung der Regeln zuvor auf Januar 2026 verschoben.

Die Tatsache, dass keine Erwähnung von permissionless Blockchains in den aktualisierten Regeländerungen vorkommt, kann als eine positive Entwicklung für Banken und ihre Bemühungen zur Tokenisierung angesehen werden. Die ursprünglich vorgeschlagenen Änderungen, die für Banken möglicherweise prohibitiv teuer gewesen wären, wurden nicht in den finalen Regelungen aufgenommen, was eine gewisse Erleichterung darstellen könnte.

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Die Ausnahme für Bankguthaben bei Stablecoin-Reserven, die in den endgültigen Basel-Regeln angeführt wird, könnte dazu beitragen, die Compliance für Banken zu erleichtern und potenzielle Hindernisse bei der Gestaltung von Stablecoin-Reserven zu beseitigen. Es ist wichtig, dass die Regulierungsbehörden die Durchführung und Umsetzung dieser Regelungen sorgfältig überwachen und sicherstellen, dass die Ausnahmen ordnungsgemäß und angemessen angewendet werden.

Die Bewilligung von Reverse Repos für Stablecoin-Reserven unterliegt Einschränkungen, die von nationalen Regulierungsbehörden festgelegt werden. Dies kann zu einer gewissen Unsicherheit in Bezug auf die Verwaltung von Stablecoin-Reserven führen, da die genauen Bedingungen und Anforderungen möglicherweise nicht eindeutig festgelegt sind. Die Unternehmen, die Stablecoins ausgeben oder nutzen, müssen daher eng mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass sie den regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Die Entscheidung des Basel-Komitees, die Anwendung der Regeln auf Januar 2026 zu verschieben, gibt den betroffenen Banken und Unternehmen mehr Zeit, sich auf die erforderlichen Änderungen vorzubereiten. Diese zusätzliche Frist bietet eine Gelegenheit für eine gründliche Überprüfung der eigenen Compliance-Maßnahmen und eine sorgfältige Planung für die Umsetzung der neuen Anforderungen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen und digitale Assets sich weiterentwickeln und verändern können. Daher müssen Banken und Unternehmen in diesem Bereich flexibel sein und sich kontinuierlich über aktuelle Entwicklungen informieren. Die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und die aktive Beteiligung an Konsultationen und Diskussionen können dazu beitragen, sicherzustellen, dass die Regulierung angemessen und wirkungsvoll ist.

Insgesamt zeigen die aktuellen Änderungen der Basel-Regeln für Kryptowährungen und Stablecoins eine gewisse Flexibilität und Anpassungsfähigkeit seitens des Basel-Komitees. Die Tatsache, dass einige der ursprünglich vorgeschlagenen Einschränkungen abgemildert oder entfernt wurden, deutet darauf hin, dass die Regulierungsbehörden auf die Bedenken und Herausforderungen der Branche reagieren.

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Es bleibt abzuwarten, wie die Banken und Unternehmen auf die finalen Basel-Regeln reagieren und welche Auswirkungen diese auf die Tokenisierung von Vermögenswerten und den Einsatz von Kryptowährungen haben werden. Die Kontinuität in der Überprüfung und Anpassung von Vorschriften sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden und der Finanzindustrie sind entscheidend für die Schaffung eines stabilen und sicheren Umfelds für digitale Assets und Kryptowährungen.

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