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Binance faces ₹18.82 crore fine for AML violations in India

Binance's massive penalty in India: A closer look at the crypto exchange's regulatory challenges

Die Financial Intelligence Unit (FIU) Indiens hat eine empfindliche Geldstrafe gegen Binance, die weltweit größte Kryptowährungsbörse, verhängt. Die Strafe in Höhe von 18,82 Crore (2,25 Millionen US-Dollar) wurde wegen mehrerer Verstöße gegen die Regeln zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) gemäß dem Prevention of Money Laundering Act (PMLA) von 2002 verhängt. Dieser Schritt erfolgte nur wenige Wochen, nachdem die Kryptobörse die Möglichkeit der Barzahlung für Peer-to-Peer (P2P) -Geschäfte in Indien eingestellt hatte.

Wurzeln des Problems

Die Ursprünge der Strafe liegen in den früheren Geschäftsaktivitäten von Binance in Indien. Die Kryptobörse, die als Virtual Digital Asset Service Provider agiert, fällt gemäß Abschnitt 2 (as) (vi) des PMLA in die Kategorie eines meldepflichtigen Unternehmens. Diese Einstufung verpflichtet die Börse zur Führung umfassender Aufzeichnungen über Transaktionen und zur Sicherstellung robuster AML-Maßnahmen. Eine Untersuchung der FIU ergab jedoch erhebliche Verstöße von Binance gegen diese gesetzlichen Verpflichtungen bei der Betreuung indischer Kunden.

Mehrfache Verstöße

Im Dezember 2023 stellte die FIU Binance und acht andere Offshore-Kryptowährungsbörsen wegen des Betriebs in Indien ohne Einhaltung lokaler AML-Vorschriften Show-Cause-Notizen aus. Das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY) sperrte daraufhin Anfang dieses Jahres im Januar die URLs dieser Börsen. Später, im Mai, erhielten Binance und eine andere Kryptowährungsbörse, KuCoin, unter bedingter Zustimmung der FIU die Genehmigung, in Indien tätig zu werden. Diese Genehmigung war von der Zahlung von Geldstrafen nach einer behördlichen Anhörung abhängig. Trotz dieses ersten Schritts zur Einhaltung geriet Binance weiterhin ins Visier der FIU, die die gegen die Börse erhobenen Vorwürfe nach Prüfung schriftlicher und mündlicher Stellungnahmen von Binance-Vertretern als begründet ansah. Schließlich verhängte die FIU die massive Strafe von 18,82 Crore gegen die Kryptowährungsbörse und erklärte, dass diese darauf zurückzuführen sei, dass die Börse den in Kapitel IV des PMLA und den PMLA Maintenance of Record Rules von 2005 festgelegten Verpflichtungen nicht nachgekommen sei.

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Verpflichtung und Kontrolle

"Nach Berücksichtigung der schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen von Binance stellte der Direktor, FIU-IND, aufgrund des verfügbaren Materials fest, dass die Vorwürfe gegen Binance begründet waren", lautete eine von der FIU herausgegebene Benachrichtigung. "Darüber hinaus wurden Binance spezifische Anweisungen erteilt, um sicherzustellen, dass die in Kapitel IV des Prevention of Money Laundering Act (PMLA) von 2002 in Verbindung mit den PMLA Maintenance of Record Rules (PMLA-Regeln) von 2005 festgelegten Verpflichtungen zur Verhinderung von Geldwäscheaktivitäten und zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (AMLCFT) pflichtgemäß eingehalten werden", fügte sie hinzu.

Globale Regulatorische Herausforderungen

Die von Indiens FIU verhängte Geldstrafe ist kein isolierter Vorfall für Binance. Die Börse wurde weltweit mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert. Im Mai 2024 verhängte die Finanzaufsicht Kanadas eine Geldstrafe von 4,4 Millionen US-Dollar gegen Binance wegen Verstoßes gegen AML- und Gesetze zur Terrorismusbekämpfung. Darüber hinaus wurde der ehemalige CEO von Binance, Changpeng Zhao, in den USA Anfang dieses Jahres zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er ähnliche Vorschriften verletzt hatte. Kanadas Meldebehörde für Geldwäsche hat zudem letzten Monat eine Geldstrafe von 4,38 Millionen US-Dollar gegen Binance wegen Verstoßes gegen Geldwäschevorschriften verhängt (und die Kryptobörse hat bereits Berufung dagegen eingelegt).

Positiver Wandel in Indiens Krypto-Ökosystem

"Das Krypto-Ökosystem in Indien erlebt zweifellos ein Wachstum, und jeder bedeutende Schritt hin zur Einhaltung und Einhaltung von regulatorischen Rahmenbedingungen ist eine positive Entwicklung für die Branche. Die jüngsten Initiativen, die Börsen in die PMLA-Richtlinien der Financial Intelligence Unit (FIU) einzuordnen, haben dem Raum Legitimität verliehen und das Vertrauen von Investoren und anderen Stakeholdern gestärkt. Dies sind Schritte in die richtige Richtung ", kommentierte Sumit Gupta, Mitbegründer von CoinDCX, zu dieser Angelegenheit. "Als führende Börse in Indien begrüßen wir diesen Fortschritt und bleiben entschlossen, die Branche in verantwortungsvoller und nachhaltiger Weise voranzutreiben. CoinDCX hat proaktiv Schritte unternommen, um Vertrauen und Einhaltung zu stärken, indem sie technologische Werkzeuge einsetzt und dedizierte Compliance- und Rechtsteams zusammenstellt."

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Durch die Zunahme regulatorischer Maßnahmen und die Stärkung der Compliance in der Kryptoindustrie können Investoren und Nutzer eine erhöhte Sicherheit und Transparenz erwarten. Mit Binance als prominentem Beispiel für die Konsequenzen von Nichteinhaltung von AML-Vorschriften wird deutlich, dass die Behörden weltweit ein Auge auf die Branche behalten und darauf achten, dass die Unternehmen ihre Pflichten ernst nehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf den weiteren Verlauf der Kryptolandschaft auswirken werden und welche Veränderungen und Verbesserungen in Bezug auf Regulierung und Compliance in naher Zukunft noch kommen werden.

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