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Bitcoin: Ist der aktuelle Bullenmarkt wirklich vorbei?

Wie der neue Makro-Kontext den Bitcoin-Markt transformiert – Unterschiede zu den letzten Zyklen und was Anleger wissen sollten

Die deutsche Krypto-Community steht vor einem bedeutenden Umbruch. Mit immer wiederkehrenden Diskussionen über das Ende des aktuellen Bitcoin-Bullenmarktes fokussiert sich die Aufmerksamkeit auf die Makroökonomie und deren Einfluss auf die Preisentwicklung. Experten betonen, dass der Markt nicht mehr wie früher agiert und sich gerade in einem Prozess des Wandels befindet.

Der Makro-Kontext und seine Auswirkungen

Robin Wolf, ein bekannter YouTuber und Krypto-Experte, hebt hervor, dass sich der gegenwärtige makroökonomische Kontext wesentlich von früheren Zyklen unterscheidet. Den aktuellen Entwicklungen mangelt es nicht an Bedeutung, insbesondere wenn man die strukturellen Veränderungen der Nachfrage berücksichtigt. Wolf warnt davor, historische Daten als alles entscheidend zu betrachten und versäumt, die neuen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Neue Käuferschichten verändern den Markt

Ein entscheidender Faktor für die Stabilität von Bitcoin ist die zunehmende strukturelle Nachfrage. Unternehmen und Staaten wie Bhutan und El Salvador investieren in Bitcoin als langfristiges Asset, was bedeutet, dass diese Käufer nicht von kurzfristigen Preisschwankungen beeinflusst werden. Diese langfristige Sichtweise unterscheidet sich erheblich von dem typischen Einzelhandels-Hype, der in früheren Bullenmärkten zu beobachten war.

Liquiditätszuflüsse und deren Treiber

Zusätzlich zu dieser neuen Käuferschicht zeigt sich eine spannende Entwicklung hinsichtlich der Geldpolitik: Die globale Geldmenge wächst seit Mitte 2024 wieder, während die realen Zinsen sinken. Dies führt dazu, dass Bitcoin zunehmend nicht nur mit markt- und kryptospezifischen Faktoren korreliert, sondern auch mit den globalen Liquiditätsbedingungen. Die expansive Fiskalpolitik in Europa und den USA spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie Liquidität in Märkte pumpt.

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Von der Spekulation zur Etablierung als Makro-Asset

In der aktuellen Phase verhält sich Bitcoin immer mehr wie andere etablierte Vermögenswerte, etwa Gold oder große Technologieaktien. Diese Veränderung könnte darauf hinweisen, dass Bitcoin nicht mehr lediglich ein Spekulationsobjekt ist, sondern sich als ernstzunehmendes Makro-Asset etabliert. Die starre Betrachtung der klassischen „4-Jahres-Halving-Logik“ könnte ebenso unzureichend sein, um die Komplexität der gegenwärtigen Marktbedingungen zu erfassen.

Fazit: Ein Ausblick auf 2025

Ob 2025 das endgültige Hoch für Bitcoin bringt oder ob wir uns in einer Korrektur innerhalb eines längeren Zyklus befinden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die Auswirkungen der gegenwärtigen Makro-Entwicklung werden entscheidender sein, als dies in der Vergangenheit der Fall war. In diesem Kontext sollten Krypto-Investoren darauf achten, die neue Realität zu verstehen, die Bitcoin als Teil eines noch laufenden globalen Liquiditätsaufschwungs positioniert.

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