Demokratenöffnung gegenüber dem republikanischen Kryptowährungsgesetzentwurf: Eine überraschende Richtungswende
Kritische Demokraten: Warum sie den krypto-freundlichen Vorschlag der Republikaner unterstützen

Die demokratischen Führer im Repräsentantenhaus haben heute ihre Haltung zum Krypto-Gesetzesentwurf der republikanischen Partei im Repräsentantenhaus bekanntgegeben und damit einen überraschenden Ansatz signalisiert. Die Abgeordneten Maxine Waters und David Scott äußerten sich stark gegen den Gesetzesentwurf, verzichteten jedoch darauf, ihre Kollegen aktiv dazu aufzufordern, dagegen zu stimmen. Diese Entscheidung legt den Grundstein für die parlamentarische Debatte und Abstimmung, die für Mittwoch angesetzt ist und einen Wendepunkt im Gesetzgebungsprozess markiert.
### Auswirkungen des vorgeschlagenen Krypto-Gesetzes auf die Regulierungsnormen
Traditionell fielen digitale Vermögenswerte in den regulatorischen Zuständigkeitsbereich der SEC als Wertpapiere, die durch den „Howey“-Test bewertet wurden. Dieser Test definiert einen „Investmentvertrag“ als eine Investition von Geld in ein gemeinsames Unternehmen mit einer vernünftigen Aussicht auf Gewinne. Der neu vorgeschlagene Gesetzesentwurf führt jedoch Sprache ein, die diese Präzedenz herausfordert.
Durch die Kategorisierung digitaler Vermögenswerte, die als „Investmentverträge“ verkauft werden, als Nicht-Wertpapiere stört der Gesetzesentwurf etablierte rechtliche Normen und wirft Unsicherheiten über den traditionellen Wertpapiermarkt auf. Darüber hinaus legt der Gesetzesentwurf einen Prozess fest, der es ermöglicht, digitale Güter auf Sekundärmärkten zu handeln, wenn sie ursprünglich als Teil von Investmentvertragswertpapieren angeboten wurden. Diese Bestimmung, zusammen mit der Schaffung eines „sicheren Hafens“ für Unternehmen, die ihre „Absicht zur Registrierung“ anmelden, schwächt den Anlegerschutz und setzt die Märkte möglicherweise Betrug und Manipulation aus.
### Demokratische Bedenken und laufende Aktivitäten bezüglich der Regulierung von Kryptowährungen
Trotz des Verzichts darauf, aktiv gegen den Gesetzesentwurf zu mobilisieren, bleibt die Stimmung unter den demokratischen Führern skeptisch. Ein Fragebogen wurde unter den Mitgliedern verteilt, der die starke Ablehnung von Waters und Scott betonte, ohne explizit ein „Nein“ bei der Abstimmung zu fordern. Waters plant, sich mit SEC-Beamten zu treffen, um weitere Bedenken zu erörtern, was auf laufende Bemühungen hinweist, regulatorische Auswirkungen zu bewältigen.
In einem Schreiben an Kollegen warnten Waters und Scott vor den potenziellen Folgen einer lockereren Regulierung durch die CFTC und betonten das Risiko, in bestimmten Bereichen keinen primären Regulator zu haben. Dieses proaktive Engagement unterstreicht das Bestreben der Demokraten, eine robuste Aufsicht und Schutzmaßnahmen im sich entwickelnden Umfeld der Kryptowährungsregulierung sicherzustellen.
### Fazit
Die Entscheidung der demokratischen Führer, den republikanischen Krypto-Gesetzesentwurf im Repräsentantenhaus zu unterstützen, markiert einen wichtigen Schritt in der Gesetzgebung rund um digitale Vermögenswerte. Die Diskussionen und Debatten in den kommenden Tagen werden einen Einblick in die unterschiedlichen Ansichten und Bedenken bezüglich der Regulierung von Kryptowährungen bieten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese politischen Entwicklungen auf die digitale Vermögenslandschaft und die Anleger auswirken werden. Die Zunkunft der Crypto-Regulierung wird durch diese geplanten Aktionen definitiv beeinflusst werden.



