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Erster Gesetzesentwurf für Kryptowährungen in den USA verabschiedet

Die Auswirkungen der neuen Regelung auf den Krypto-Markt: Chancen und Risiken im Schatten der politischen Wende

Die Bedeutung der neuesten Krypto-Gesetzgebung in den USA

In einem bedeutsamen Schritt hat der US-Kongress das erste umfassende nationale Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen verabschiedet. Dieser neue Gesetzesentwurf, bekannt als Genius Act, stellt einen entscheidenden Fortschritt für die zuvor oft marginalisierte Branche dar, die seit Jahren für klare Regulierungen geworben hat.

Wer hat das Gesetz angestoßen?

Das Gesetz erhielt wesentliche Unterstützung von der Trump-Administration, nachdem sich der frühere Präsident Donald Trump von seiner anfänglichen Skepsis gegenüber Kryptowährungen ab- und zu einem Befürworter gewandelt hat. Trump ist nicht nur politisch involviert, sondern hat auch geschäftliche Verbindungen zu Firmen, die in der Krypto-Branche aktiv sind.

Wo und wann fand die Abstimmung statt?

Die entscheidende Abstimmung fand im US-Repräsentantenhaus am Donnerstag statt, nachdem der Senat das Gesetz bereits im vergangenen Monat genehmigt hatte. Trump wird voraussichtlich am Freitag das Gesetz unterzeichnen, wodurch es in Kraft treten könnte.

Inhalt des Gesetzes und seine Auswirkungen

Der Genius Act legt einen regulatorischen Rahmen für sogenannte Stablecoins fest. Diese Art von Kryptowährung ist an verwertbare Vermögenswerte, wie den US-Dollar, gekoppelt, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Die Befürworter argumentieren, dass klare Richtlinien für Kryptowährungen den Fortschritt im Zahlungsverkehr unterstützen und die Nutzung digitaler Währungen im Mainstream fördern würden.

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Fokussierung auf Risiken und Bedenken

Gleichzeitig äußern Kritiker Bedenken, dass das Gesetz potenzielle Risiken für das Finanzsystem birgt, indem es Stablecoins legitimiert, ohne ausreichende Verbraucherrechte zu garantieren. Die Möglichkeit, dass Technologieunternehmen bankähnliche Aktivitäten durchführen, ohne die gleichen Auflagen wie Banken zu erfüllen, könnte zu einem Problem werden. Die Befürchtung ist, dass Verbraucher die Stabilität dieser Kryptowährungen überschätzen könnten.

Reaktionen aus der Politik und der Öffentlichkeit

Obwohl die Gesetzgebung auf parteiübergreifende Unterstützung stößt – etwa die Hälfte der Demokraten und eine Mehrheit der Republikaner stimmten dafür – gibt es auch kritische Stimmen aus einer Koalition von Verbraucher- und Interessenvertretungen. Diese warnen vor der Verbreitung von Vermögenswerten, die fälschlicherweise als sicher wahrgenommen werden.

Ausblick auf die weitere Entwicklung der Krypto-Politik

Zusätzlich zu den Stablecoin-Vorschriften befinden sich zwei weitere Gesetzesentwürfe in den Startlöchern, die sich mit der Regulierung anderer Krypto-Formen befassen. Diese konkurrierenden Maßnahmen könnten den Weg für die weitere Implementierung von Kryptowährungen in den regulierten Finanzsektor ebnen. Experten, wie Terry Haines von Pangaea Policy, äußern jedoch Skepsis über weitere Fortschritte in der Gesetzgebung und weisen darauf hin, dass der Erfolg der Stablecoin-Regulierung möglicherweise nicht weitreichende Änderungen vorantreiben wird.

Dieser Vorstoß in den USA könnte erheblichen Einfluss auf die Zukunft des Kryptomarktes und die Regulierung digitaler Vermögenswerte weltweit haben und spiegelt die Balance zwischen Innovation und Sicherheit wider.

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