ETH Zürich zieht sich von X zurück: Gründe für den Abschied
"Warum die ETH Zürich die Plattform wechselt und welche Trends die soziale Medienlandschaft prägen"

Wandel in der Social-Media-Nutzung der ETH Zürich
ETH zieht sich von X zurück – Auswirkungen und Trends
Publiziert heute um 11:42 Uhr
Die Entscheidung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zieht landschaftliche Veränderungen in der Nutzung von sozialen Netzwerken nach sich. Die Hochschule hat bekanntgegeben, dass sie künftig nicht mehr aktiv auf der Plattform X posten wird.
Rückgang der Effektivität auf X
Ein wesentlicher Grund für diesen Schritt ist der signifikante Rückgang der Reichweite ihrer Beiträge auf X in den letzten Jahren. In einem offiziellen Post erklärte die ETH, dass das verminderte Engagement auf dieser Plattform die Wirksamkeit ihrer Öffentlichkeitsarbeit stark beeinträchtigt.
Wachsender Einsatz von Bots
Ein weiterer Faktor ist der Anstieg automatisierter Nutzerprofile, auch „Bots“ genannt. Diese Nutzer erhöhen den Moderationsaufwand und machen es für die ETH unattraktiver, Ressourcen auf dieser Plattform zu investieren. Die Hochschule erachtet den Rückgang ihrer Zielgruppe auf X als bedeutend, besonders weil die Wissenschafts-Community sich zunehmend anderen Plattformen zuwendet.
Alternative Plattformen
Trotz der Abkehr von X bleibt die ETH auf anderen sozialen Medien wie Instagram, Bluesky und TikTok aktiv. Diese Plattformen bieten weiterhin ein effektives Umfeld für den Austausch mit der Öffentlichkeit, der weniger von Wettbewerbern und automatisierten Profilen beeinträchtigt wird.
Reaktionen und Ausblick
Im Gegensatz zur ETH hat die ETH Lausanne (EPFL) sowie die Universität Zürich (UZH) ihre Aktivitäten auf X bislang fortgesetzt. Bei der UZH gibt es allerdings Überlegungen, ebenfalls eine Evaluierung der Vor- und Nachteile der Plattform durchzuführen. Laut einer Stellungnahme wird auch dort geprüft, ob ein Verbleib auf X weiterhin sinnvoll ist.
Diese Entwicklungen spiegeln einen breiteren Trend wider, in dem Bildungseinrichtungen ihre Kommunikationsstrategien an die sich verändernde Medienlandschaft anpassen. Die Wahl der richtigen Plattform wird für Hochschulen zunehmend entscheidend, um ihre Zielgruppen zu erreichen und die maximale Sichtbarkeit ihrer Inhalte zu gewährleisten.
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