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FCA finalisiert strengere Regeln für Anzeigen, die für Vermögenswerte mit hohem Risiko werben

Wichtige Erkenntnisse:

  • Die FCA fordert klarere und deutlichere Risikowarnungen von Unternehmen, die risikoreiche Anlagen vermarkten.
  • Die Regulierungsbehörde hat mit der Advertising Standards Authority an einem Durchgreifen der „roten Alarmstufe“ gearbeitet.
  • Bestimmte Investitionsanreize, wie z. B. der Freundschaftsbonus, sind komplett verboten.

Die Financial Conduct Authority (FCA), eine Körperschaft, die für die Regulierung von rund 50.000 Finanzdienstleistungsunternehmen auf den britischen Finanzmärkten zuständig ist, geht hart gegen irreführende Werbung vor, die Menschen dazu ermutigt, in riskantere Produkte zu investieren.

Genauer gesagt fordert der Watchdog klarere und deutlichere Risikowarnungen von Unternehmen, die risikoreiche Investitionen vermarkten.

Vermögenswerte mit hohem Risiko

Die Priorität für die FCA, die mit der Advertising Standards Authority (ASA) an einem harten Durchgreifen der „roten Alarmstufe“ gearbeitet hat, besteht darin, die Zahl der Menschen zu reduzieren, die in risikoreiche Produkte investieren, da sie behauptet, dass eine „erhebliche Anzahl“ von Personen Don verstehe die damit verbundenen Risiken nicht. Die Erklärung lautete:

„Diese neuen Regeln bauen auf dem selbstbewussteren und interventionistischeren Ansatz der FCA auf, um schlechte finanzielle Werbeaktionen anzugehen und das Potenzial für unerwartete Verbraucherverluste zu verringern.“

Die strengeren Regeln zielen darauf ab, irreführende Werbung zu bekämpfen, die Verbrauchern Schaden zufügen kann, aber die neuen Richtlinien gelten nicht für Krypto-Werbeaktionen.

Bestimmte Investitionsanreize, wie z. B. der Freundschaftsbonus, werden komplett verboten.

Intervention

Nach den neuen Regeln müssen Firmen, die Marketing genehmigen und herausgeben, über „angemessenes Fachwissen“ verfügen, und Unternehmen, die einige Arten von risikoreichen Investitionen vermarkten, müssen „bessere Kontrollen durchführen“, um sicherzustellen, dass Verbraucher und ihre Investitionen „gut aufeinander abgestimmt“ sind.

Während Krypto-Assets von den neuen Regeln ausgenommen sind, plant die FCA, ihre endgültigen Regeln zur Krypto-Werbung festzulegen, sobald die britische Regierung bestätigt, dass solche Assets in den Zuständigkeitsbereich der Regulierungsbehörde fallen.

Da die Erklärung der FCA Krypto jedoch als hochriskante Anlage qualifiziert, wird erwartet, dass zukünftige Regeln wahrscheinlich den derzeit ausgearbeiteten Richtlinien ähneln werden. Darüber hinaus hat der Watchdog um Rückmeldung zu den neuen Regeln gebeten, die bis zum 10. Oktober 2022 vorgelegt werden sollen, wobei der endgültige Entwurf Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll.

Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 4226 Inserate nach Intervention der EZV geändert oder zurückgezogen.

Darüber hinaus gab die FCA im März dieses Jahres bekannt, dass sie mehr als 300 Fälle gegen nicht registrierte Kryptofirmen eröffnet hat, während die Advertising Standards Authority über 50 Unternehmen, die für Kryptowährungen werben, Durchsetzungsbescheide erteilte und sie anwies, ihre Anzeigen zu überprüfen.

Die ASA hat Krypto-Werbung als „rote Alarmstufe“ identifiziert und ihre Kapazität zur Online-Verfolgung mithilfe von Technologien wie Scraping und künstlicher Intelligenz (KI) erhöht. Die unabhängige Werberegulierungsbehörde arbeitet auch mit großen Technologieplattformen zusammen, um im Rahmen einer separaten Aktion betrügerische Anzeigen zu entfernen.

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