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Gericht entscheidet, dass Sam Bankman-Fried während des Prozesses im Gefängnis bleiben wird, hier ist der Grund

Während einer Gerichtsverhandlung am Donnerstag, dem 28. September 2023, entschied das Gericht, dass der ehemalige CEO der Krypto-Börse FTX, Sam Bankman-Fried, inzwischen bankrott sei. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass er während seines gesamten Prozesses im Gefängnis bleiben muss.

Die Anwälte von Bankman-Fried hatten bei der Gerichtsverhandlung beantragt, dass er vorübergehend freigelassen werde, um seine Verteidigung vorzubereiten. Der Richter, Lewis A. Kaplan, lehnte den Antrag jedoch ab und begründete dies mit der möglichen Fluchtgefahr des Angeklagten. Kaplan erklärte, dass Bankman-Fried möglicherweise versuchen könnte, zu fliehen, wenn er eine lange Strafe droht.

Bankman-Frieds Anwalt, Mark Cohen, argumentierte dagegen, dass es keinen Grund für eine Flucht gebe. Er führte an, dass er nicht angemessen mit seinem Mandanten sprechen könne, solange dieser im Gefängnis sei.

Die stellvertretende US-Staatsanwältin Danielle Kudla wies darauf hin, dass Bankman-Fried bereits ausreichend Zeit hatte, sich auf seinen Prozess vorzubereiten. Sie verwies darauf, dass er sieben Monate Zeit hatte, um Beweise zu prüfen und sich besser vorzubereiten, als er noch unter Hausarrest stand.

Sam Bankman-Fried wurde letztes Jahr von den Bahamas in die USA ausgeliefert und befand sich seitdem im Hausarrest. Richter Kaplan verweigerte ihm eine Kaution in Höhe von 250 Millionen US-Dollar, nachdem herausgefunden wurde, dass Bankman-Fried versucht hatte, potenzielle Zeugen zu manipulieren.

Dennoch erklärte Richter Kaplan, dass Cohen und andere Anwälte Bankman-Fried vor Beginn der Zeugenaussagen besuchen dürfen, um mit ihm zu sprechen.

Der Prozess gegen Bankman-Fried soll am 3. Oktober 2023 beginnen und voraussichtlich mehr als sechs Wochen dauern. Es ist bereits das dritte Mal, dass der Antrag des Angeklagten auf Freilassung während des Prozesses abgelehnt wird.

Siehe auch  Aufstieg und Fall der Kryptobörse FTX

Neben der Entscheidung über Bankman-Frieds Freilassung erheben die Staatsanwälte mehrere Vorwürfe gegen den FTX-Gründer. Bankman-Fried hat sich nicht schuldig bekannt und beteuert seine Unschuld.

Die Anklage wirft ihm vor, Kunden und Investoren getäuscht zu haben, um sich selbst und andere Führungskräfte zu bereichern. Zudem soll er eine Rolle beim Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX gespielt haben.

Es wird vermutet, dass Bankman-Fried Milliarden von Dollar an Kundeneinlagen gestohlen hat, um seine eigenen Schulden zu begleichen und politische Kampagnen zu finanzieren.

Eine ehemalige leitende Angestellte von Alameda Research, Caroline Ellison, hat sich bereits des Betrugs schuldig bekannt und wird voraussichtlich im Prozess gegen Bankman-Fried aussagen.

Der Prozess gegen Bankman-Fried wird mit Spannung erwartet und könnte weitreichende Konsequenzen für die Krypto-Branche haben.

Quellen:
Quelle 1
Quelle 2

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