Iranisches Bitcoin-Mining: Profite und Risiken im Jahr 2026
Geheime Strategien und Risiken: Wie man im Iran von subventioniertem Mining profitieren kann

Im Kontext des Bitcoin-Minings zeigt der Iran ein faszinierendes und komplexes Bild. Während globale Trends steigende Energiekosten und selbst Hardware-Probleme mit sich bringen, eröffnet der iranische Markt Chancen für erhebliche Gewinnspannen durch seine einzigartigen Strompreise. Diese dynamische Situation wirft Fragen über die wirtschaftliche Stabilität und die politischen Rahmenbedingungen im Land auf.
Wirtschaftliche Anomalien im Iran
Im Iran können Miner Bitcoins zu ausgesprochen günstigen Preisen herstellen. Während im Jahr 2026 die Kosten für das Mining eines Bitcoin bei lediglich 1.320 $ liegen, erzielt der Markt im Ausland einen Preis von etwa 68.000 $. Diese immense Differenz skizziert ein eindrucksvolles wirtschaftliches Ungleichgewicht, das sowohl legale als auch illegale Akteure anzieht.
Die geopolitischen Rahmenbedingungen
Die Möglichkeit, Bitcoin profitabel zu minen, ist nicht nur ein finanzieller Aspekt, sondern wird auch von geopolitischen Interessen geprägt. Der Iran nutzt Bitcoin als Werkzeug zur Umgehung internationaler Sanktionen und zur Generierung von Fremdwährung. Dies erlaubt dem Land, wichtige Güter ohne die Einschränkungen des SWIFT-Bankensystems zu erwerben.
Regulierungsrahmen und Illegalität
Die iranische Regierung hat Bitcoin-Mining zwar 2019 legalisiert, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, die Realitäten sind jedoch komplex. Zirka 90 % des Bitcoin-Minings im Iran erfolgt illegal, was zu Spannungen zwischen lizenzierten und nicht lizenzierten Minern führt:
- Lizenzierte Miner: Sie erhalten günstige Strompreise, sind aber verpflichtet, ihre Erträge an die Zentralbank zu verkaufen.
- Illegale Miner: Diese Akteure nutzen oft gestohlene Energieressourcen, um hohe Gewinne zu erzielen, und verstecken ihre Anlagen in entlegenen Gebieten.
Marktanalysen und vergleichende Kosten
Ein internationaler Vergleich macht das Potenzial des Iran deutlich:
| Land | Kosten für 1 BTC (2026) | Gewinnspanne (bei 68.000 $) |
|---|---|---|
| Iran | 1.320 $ | ~5.050 % |
| Äthiopien | 1.990 $ | ~3.300 % |
| Kasachstan | 7.500 $ | ~800 % |
| USA (Texas) | 22.000 $ | ~200 % |
Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Trotz der finanziellen Vorteile führt das Bitcoin-Mining in Iran zu bedeutenden Herausforderungen, darunter häufige Stromausfälle und infrastrukturelle Problematiken. Die Abhängigkeit von subventioniertem Strom hat die Netzressourcen stark strapaziert, was zu einer Abwärtsspirale bei der zuverlässigen Energieversorgung führt, insbesondere in größeren Städten wie Teheran.
Schlussfolgerung
Die Situation im Iran zeigt, wie eine Kombination aus subventionierter Energie, geopolitischen Überlegungen und der Fluktuation des Bitcoin-Marktes zu einer einzigartigen Wirtschaft führt. Während die hohen Gewinnmöglichkeiten zahlreiche Miner anlocken, stellen die großen Risiken und die Gefahr staatlicher Repressionen eine erhebliche Herausforderung dar. Die Zukunft dieser digitalen Goldgräberstimmung wird entscheidend davon abhängen, wie sich der weltweite Bitcoin-Markt und die Energiemarktentwicklungen gestalten.



