Kleinere digitale Euro-Zahlungen könnten „wirklich anonym“ sein, sagt EZB-Chef

– Samuel Stolton (@SamuelStolton) 21. Juni 2021
Panetta bekräftigte außerdem, dass Zentralbanken seiner Meinung nach besser in der Lage sind, die Privatsphäre bei digitalen Zahlungen zu schützen. Im Namen der Europäischen Zentralbank erklärte er, dass die EZB kein kommerzielles Interesse an Nutzerdaten habe und sicherstellen könne, dass „niemand in der Zahlungskette Zugang zu allen Informationen hat“.
Während potenzielle Themen wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Steuerhinterziehung Gründe für die bisherige Haltung der EZB zu rückverfolgbaren Zahlungen sind, sind die Risiken bei kleineren Beträgen deutlich geringer. Panetta gab kein Beispiel dafür, wie klein anonyme Zahlungen sein würden.
Er gab jedoch an, dass kleine Transaktionen von 70 € oder 100 € könnten offline abgerechnet werden, ohne dass Daten außerhalb der Geldbörsen des Zahlers und Zahlungsempfängers aufgezeichnet werden.
Warum drängt die EZB auf einen digitalen Euro?
In dem Bericht Oktober 2020 2020, kündigte die EZB die Notwendigkeit einer von der Zentralbank ausgegebenen Kryptowährung an und nannte zwei Hauptgründe: die weltweit steigende Nachfrage nach digitalen Zahlungen und die Konkurrenz zu bestehenden Stablecoin- und CBDC-Projekten wie Chinas digitalem Renminbi.
Zusammen mit der Wiederholung dieser Gründe im Financial Times-Interview fügte Panetta hinzu, dass die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung dazu beitragen könnte, einige der Risiken einer zukünftigen Finanzkrise zu mindern, und erwähnte, dass ein CBDC ein „risikoloses“ Finanzinstrument sein würde und die Haftung der liability Zentralbank.
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Quelle:
Artikel in englischer Sprache auf coinlist.me.



