Kryptowährungen im Handel: Realität über Erwartungen
"Wieso nur 12% der Händler Krypto akzeptieren und was das für die Zukunft von Zahlungen bedeutet"

Cryptowährungen: Eine Analyse der Akzeptanz im Einzelhandel
In den letzten Jahren hat sich das Thema Kryptowährungen rasant entwickelt. Trotz des Hypes bleibt die Akzeptanz im Einzelhandel jedoch hinter den Erwartungen zurück. Laut einem Bericht des Merchant Risk Council aus dem März 2025 akzeptieren lediglich 12 % der Händler in Nordamerika Kryptowährungen an der Kasse, sogar weniger als die Zahlungsmethode „Barzahlung bei Lieferung“.
Herausforderung der Verbraucherakzeptanz
Die Nachfrage der Verbraucher nach Krypto-Zahlungen ist ebenfalls schwach. Schätzungen von EMARKETER prognostizieren, dass bis 2026 nur 2,5 % der US-Bevölkerung bereit sind, ihre Einkäufe mit Kryptowährungen zu bezahlen. Dies entspricht nur 18,1 % der Krypto-Besitzer und deutet darauf hin, dass es an einem breiten Akzeptanzniveau mangelt.
Wachsender Bedarf an digitalen Zahlungsmethoden
Eine aktuelle Studie von PYMNTS.com zeigt, dass Verbraucher, die unter hohem finanziellen Druck stehen, zunehmend digitale Wallets für ihre Einkäufe nutzen. Diese Tendenz könnte darauf hindeuten, dass die Akzeptanz traditioneller Zahlungsmethoden, wie Kreditkarten und Bargeld, nach wie vor dominierend bleibt.
Was bedeutet das für den Einzelhandel?
Für Einzelhändler ist es entscheidend, sich dieser Realität bewusst zu sein. Das Verständnis der aktuellen Zahlungslandschaft kann dabei helfen, strategische Entscheidungen zu treffen. Die geringe Akzeptanz von Kryptowährungen sollte in zukünftige Diskussionen über Zahlungsmethoden einfließen. Händler sollten sich überlegen, wie gut ihre eigenen Zahlungsmöglichkeiten im Vergleich zu branchenüblichen Standards abschneiden, bevor sie in neue Zahlungsintegrationen investieren.
Fazit: Ein langsamer Weg zur Akzeptanz
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kryptowährungen im Einzelhandel noch einen langen Weg vor sich haben. Während die Technologie faszinierend ist, zeigt die aktuelle Datenlage, dass die breite Akzeptanz bei Händlern und Verbrauchern fehlt. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Veränderungen in der Zahlungslandschaft zu einer stärkeren Integration von Kryptowährungen führen werden.



