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Labour strebt regelmäßigen Zugang des Vereinigten Königreichs zum EU-Rat für auswärtige Angelegenheiten an

Eine zukünftige Labour-Regierung plant, Brüssel dazu zu bewegen, dem Vereinigten Königreich einen regelmäßigen Zugang zu den Sitzungen des EU-Auswärtigen Rates zu gewähren. Dieser strukturiertere Dialog zwischen Großbritannien und der EU wäre ein Schritt, um die Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedstaaten zu vertiefen. Labour sieht die Möglichkeit einer Tiefer gehenden Kooperation und würde dies als Teil einer überarbeiteten britischen Außenpolitik nach den anstehenden Parlamentswahlen vorantreiben.

David Lammy, der Schattenaußenminister, betont die Wichtigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit Brüssel. Laut Labour-Vertretern soll eine Teilnahme am regulären Forum des EU-Auswärtigen Rates eine Option sein. Diese geplante Strategie würde auch eine mögliche Aufstockung der Mittel für den BBC World Service und den British Council umfassen, um das internationale Ansehen des Vereinigten Königreichs zu stärken.

In einem kürzlich veröffentlichten Aufsatz für das Magazin Foreign Affairs kritisierte Lammy die Konservative Partei für die Kompromittierung der britischen Soft Power. Er argumentierte, dass das Vereinigte Königreich in Anbetracht globaler Konflikte eine engere außen- und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit der EU anstreben sollte. Labour plant keine Rückkehr zum EU-Beitritt, jedoch betonen sie pragmatische Schritte zur Vertrauensbilding und Zusammenarbeit mit EU-Mitgliedstaaten.

Die Idee eines regelmäßigen britischen Zugangs zu den Treffen des EU-Auswärtigen Rates wurde von EU-Diplomaten abgelehnt. Sie betonen, dass das Vereinigte Königreich kein EU-Mitglied mehr sei und daher an den Ratssitzungen nicht teilnehmen könne. Trotz dieser Ablehnung setzt Labour weiterhin auf eine intensive Zusammenarbeit und versucht, die Beziehungen zu wichtigen EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Deutschland, Irland und Polen zu vertiefen.

Im Kern steht die Vision einer außenpolitischen Strategie des „progressiven Realismus“ von Labour, die auf ethische Grundsätze und eine enge Zusammenarbeit mit der EU und anderen Ländern abzielt. Durch die Stärkung der internationalen Beziehungen und die Betonung von Soft Power sowie Sicherheitskooperationen verfolgt Labour einen neuen Ansatz für die britische Außenpolitik.

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