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Mantra-Crash: Was steckt hinter dem 90%-Absturz des OM-Tokens?

Die Schockwellen des Krypto-Crashs: Hintergründe, Gerüchte und die Zukunft von Mantra im Fokus

Der dramatische Rückgang des Mantra-Token (OM) hat in der Kryptowährungswelt große Wellen geschlagen und wirft zahlreiche Fragen auf. Die plötzlichen Kursverluste von 90 Prozent wurden von einer hitzigen Debatte über die Hintergründe des Geschehens begleitet.

Ein Schock für die Anleger

Seit Sonntag ist der OM-Token, der zu seinen besten Zeiten auf Platz 21 der größten Kryptowährungen rangierte, in eine Abwärtsspirale geraten und verzeichnete einen Preis von nur 0,66 US-Dollar. Dies ist ein dramatischer Rückgang im Vergleich zum Höchstpreis von 9,04 US-Dollar im Februar 2025, als die Marktkapitalisierung noch bei acht Milliarden US-Dollar lag.

Die Vorwürfe gegen die Entwickler

Nach dem Absturz sehen sich die Entwickler des tokeneingeschränkten System Mantra, angeführt von CEO John Patrick Mullin, scharfer Kritik ausgesetzt. Anleger hegen den Verdacht eines Rugpulls, bei dem Programmierer heimlich Kapital abziehen und die Anleger mit Verlusten zurücklassen. Mullin hingegen sieht die Schuld eher bei den großen Krypto-Börsen, die seiner Meinung nach für die rücksichtslose Liquidierung der Konten verantwortlich sind.

Die Gemeinschaft ist besorgt

Die Bedenken der Community über den OM-Token sind gewachsen. Ein Nutzer, der sich auf der Plattform X äußerte, vermutet, dass Mullin das Vertrauen der Anleger missbraucht hat. Aktuell gibt es Berichte über Transaktionen, die als Verkauf von 3,9 Millionen OM-Token identifiziert wurden, was zu einem Wertverlust von 24,6 Millionen US-Dollar geführt haben soll. Diese Abverkäufe könnten eine Abwärtsspirale ausgelöst haben.

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Wiederaufbauplan und Buyback-Programm

Trotz der kritischen Lage hat Mullin ein Buyback-Programm angekündigt, um das Vertrauen zu stärken und möglicherweise die Kurserholung zu unterstützen. Details sollen bald bekannt gegeben werden, was Hoffnung auf eine stabilisierende Maßnahme in der neutralen Community weckt. Neben dem Rückkauf ist auch ein Burn-Programm geplant, um die Token-Versorgung zu verknappen.

Handelt es sich um einen Betrug?

Es bleibt ungewiss, ob der OM-Token wirklich die Wende schaffen kann und ob Anleger vor einem Totalausfall bewahrt werden können. Kritiker wie Solana Gambling Boar fordern dringend eine transparente Klärung und äußern den Verdacht eines großangelegten Betrugs. Laut ihm läge die Macht über das Ökosystem nahezu vollständig in den Händen der Entwickler, da 90 Prozent aller Token in ihren Wallets verwaltet werden. Dies lässt den verbleibenden 10 Prozent der Token-Inhaber kaum Handlungsspielraum, um Entscheidungen zu treffen.

Insgesamt steht die Zukunft von Mantra und seinem OM-Token auf der Kippe. Die Aufklärung über die genauen Hintergründe des Kurssturz und die damit verbundenen Vorgänge ist entscheidend, um das verbleibende Vertrauen der Gemeinschaft zu erhalten.

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