Convera : Partnerschaft mobilisiert XRP-Integration in Stablecoin-Zahlungen
Ripple und Convera: Ein Deal mit großen Implikationen für die Zukunft von XRP und Stablecoins

Auf Einen Blick
- Convera geht eine strategische Partnerschaft mit Ripple ein.
- Der Fokus liegt auf stabilen grenzüberschreitenden Zahlungen für Unternehmen.
- XRP wird in der Ankündigung nicht erwähnt.
Partnerschaft zwischen Convera und Ripple
Convera, eines der größten Unternehmen für kommerzielle Zahlungen, hat heute eine strategische Zusammenarbeit mit Ripple bekannt gegeben. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Stablecoin-unterstützte grenzüberschreitende Zahlungs- und Treasury-Lösungen für Geschäftskunden anzubieten. Convera operiert in 200 Ländern und bedient 140 Währungen. Die Zusammenarbeit hat das Ziel, Zahlungsflüsse in Regionen zu optimieren, in denen traditionelle Zahlungssysteme veraltet, kostspielig oder unzuverlässig sind.
Das Modell des stabilen Sandwichs
Im Mittelpunkt dieser neuen Initiative steht das Modell des „stabilen Sandwichs“. Bei diesem Verfahren gehen Zahlungen in Fiat-Währung hinaus, werden mithilfe regulierter Stablecoins zwischenzeitlich abgewickelt und erfolgen schließlich ebenfalls in Fiat am Zielort. Convera kümmert sich um das Kundenerlebnis, während Ripple die notwendige Liquidität sowie die Infrastruktur für den Ein- und Ausstieg sowie die Abwicklung bereitstellt. Aaron Slettehaugh, SVP des Produkts bei Ripple, erklärte: „Durch die Partnerschaft mit Convera kombinieren wir die vertrauenswürdige globale Zahlungsinfrastruktur mit stabilcoin-gestützten Abwicklungen, um Unternehmen mehr Kontrolle darüber zu geben, wie und wann sie Werte über Grenzen hinweg bewegen.“
Dauerhafte Fragen zu XRP
Interessanterweise wird XRP in dieser Ankündigung nicht einmal erwähnt, noch wird explizit auf das XRP Ledger hingewiesen. Dies könnte bei einer Community, die sich über Jahre hinweg auf solche institutionellen Partnerschaften von Ripple gefreut hat, auf unzufriedene Reaktionen stoßen. Ein Beobachter merkte an: „Vergessen Sie das Fehlen einer Erwähnung von XRP; sie geben nicht einmal an, dass sie das XRPL verwenden.“ Der Krypto-Anwalt Bill Morgan zeigte sich ebenfalls zurückhaltend und stellte fest, dass sie nicht von einem XRP-Sandwich-Modell sprachen. Er wies auf die Tatsache hin, dass die Partnerschaft speziell regulierte Stablecoins auf der Abwicklungsebene nutzt und nicht XRP.
Abschließende Überlegungen
Die Unklarheit darüber, ob und wie XRP in Zukunft Teil dieser Partnerschaft werden könnte, bleibt ebenso offen wie die Rolle von RLUSD, die möglicherweise einfach nicht bekannt gegeben wurde. Diese Entwicklungen könnten das Bild in der Krypto-Welt nachhaltig verändern und Fragen zur zukünftigen Ausrichtung von Ripple aufwerfen.
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