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Ripple : Dismissal des Appells senkt XRP-Strafe auf 125 Millionen Dollar

Ripple gegen SEC: Neue Entwicklungen und die aufbrausenden Meinungen der Krypto-Community

Auf Einen Blick

  • Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine neue Wendung genommen.
  • Beide Parteien haben einen gemeinsamen Antrag auf Abweisung der Berufung eingebracht.
  • Die Strafe von 125 Millionen Dollar bleibt bestehen, trotz Spekulationen über eine mögliche Reduzierung.

Rechtsstreit zwischen Ripple und SEC

Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat sich kürzlich in eine spannende Richtung entwickelt. Berichten zufolge haben beide Parteien einen gemeinsamen Antrag gestellt, um die Berufung offiziell abzulehnen. Diese Nachricht sorgte in den sozialen Medien schnell für Aufsehen, und viele Nutzer gaben der Meldung den „Der Fall ist beendet“.

Meinung der Analysten

Allerdings haben nicht alle die Neuigkeiten als gesichert angenommen. In der Krypto-Community gibt es viele Stimmen, die die Behauptungen für verfrüht oder sogar falsch hielten. Der angesehene Krypto-Analyst Zach Rector äußerte sich zu der Situation und stellte klar, dass unter den Regeln des Bundesberufungsgerichts eine einvernehmliche Abweisung der Berufung nicht immer die Unterschrift eines Richters erfordert.

Rector erläuterte dies mithilfe der „Federal Rule of Appellate Procedure (FRAP) 42(b)“. Diese Regel lässt eine „einvernehmliche Abweisung“ zu, die es dem Gerichtsmitarbeiter erlaubt, den Fall zu schließen, wenn beide Parteien eine Vereinbarung unterzeichnen und die erforderlichen Gerichtskosten bezahlen. Das bedeutet, dass eine gerichtliche Genehmigung nicht unbedingt erforderlich ist, wenn die Berufung ohne zusätzliche Anforderungen zurückgezogen wird.

Bedeutung der Richteranordnung

Rechtsanwälte verdeutlichten jedoch, dass im Falle einer Einigung, die mehr beinhaltet, als nur die Beendigung der Berufung – wie etwa die Genehmigung einer Einigung, die Reduzierung von Strafen oder die Aufhebung einer Entscheidung des unteren Gerichts – eine richterliche Anordnung erforderlich ist.

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Der frühere SEC-Anwalt Marc Fagel wies auf eine bedeutende Frage in der Community hin: War die behauptete Reduzierung von Ripples Strafe (von 125 Millionen auf 50 bis 75 Millionen Dollar) zutreffend? Fagel bestätigte, dass dies nicht der Fall sei und Richterin Torres die Strafe nicht herabgesetzt habe. Somit wird Ripple weiterhin die vollen 125 Millionen Dollar zahlen müssen, die vom Gericht angeordnet wurden.

Fazit

Insgesamt zeigt sich, dass wenn sowohl Ripple als auch die SEC fast einvernehmlich die Berufung abgelehnt haben, der Fall vor dem Berufungsgericht tatsächlich ohne die Unterschrift eines Richters abgeschlossen werden kann. Dennoch bleibt die verhängte Geldstrafe bestehen. Die Abweisung der Berufung verändert nichts an der ursprünglichen Entscheidung oder dem Ergebnis in Bezug auf die Strafen.

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Marko Stanić

Marko Stanić ist ein XRP-Enthusiast und lebt seit vielen Jahren in der DACH-Region. Er schreibt über XRP, Ripple-Partnerschaften und Markttrends – immer mit Blick auf das Investitionspotenzial.

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