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Zach Rynes : Kritik sinkt XRP-Wert und entfacht neue Debatte

XRP und Chainlink im Schlagabtausch: Wer wird die Überhand gewinnen und wie beeinflusst die Strategie von Ripple das Vertrauen der Token-Inhaber?

Auf Einen Blick

  • Zach Rynes bezeichnete das XRP Ledger als „veraltete Gespensterkette“ und kritisierte XRP als Brückenwährung.
  • Ripple CTO David Schwartz wies diese Angriffe als logisch fehlerhaft zurück und betonte die langfristige Vertriebsstrategie von XRP.
  • Der Streit zwischen XRP und Chainlink geht auf das Jahr 2019 zurück und betrifft die Konkurrenz um institutionelle Akzeptanz.

Kritik an XRP Ledger

Die neuesten Auseinandersetzungen zwischen XRP und LINK wurden durch die Aussagen von Zach Rynes ausgelöst, der das XRP Ledger als „veraltete Gespensterkette“ beschimpfte. Er wies darauf hin, dass XRP in der Welt der tokenisierten Vermögenswerte nur schwache Fortschritte mache. Lediglich weniger als 1% des RWA-Marktes und unter 0,01% der Stablecoin-Angebote würden von XRPL gehalten, was die Rolle von XRP als globale Brückenwährung in Frage stelle. Diese Äußerungen sorgten für eine heftige Reaktion in der XRP-Community und intensivierten den bereits bestehenden Konkurrenzkampf auf Social Media.

Reaktionen aus der Community

Die Auseinandersetzungen nahmen zu, als Rynes XRP mit der Unternehmensstrategie von Ripple verknüpfte. Nach dem Rückkauf von Anteilen in Höhe von 750 Millionen US-Dollar durch Ripple stellte er in Frage, ob Token-Inhaber von dieser Struktur profitieren, indem er argumentierte, dass XRP-Verkäufe dazu verwendet werden, das Unternehmenswachstum und Aktienrückkäufe zu finanzieren. Ripple CTO David Schwartz schloss sich der Debatte an und erklärte, dass die Kritik an XRP sowohl fehlerhaft als auch missverstanden sei. Er betonte, dass die Verkaufsstrategien transparent und langfristig angelegt seien, was es Anlegern ermögliche, zu niedrigeren Preisen einzukaufen.

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Rechtsanwalt Bill Morgan accused Rynes, eine ungesunde Besessenheit für XRP zu haben, und wies die Vorstellung zurück, dass XRP-Inhaber in Ripples Wachstum sidelined seien. Die Diskussion entwickelte sich weiter, wobei verschiedene Stimmen aus der Community, wie beispielsweise xrpmickle, die wirtschaftliche Notwendigkeit von LINK in Frage stellten.

Chainlink und XRP: Ein langjähriger Streit

Die Spannungen zwischen den beiden Projekten haben historische Wurzeln, die bis ins Jahr 2019 zurückreichen, als sie um die institutionelle Akzeptanz konkurrierten. Während XRP-Anhänger die über 100 Milliarden US-Dollar an verarbeiteten Transaktionen und die ETF-Zuflüsse von nahezu 1,44 Milliarden US-Dollar anpriesen, verwiesen Chainlink-Unterstützer auf Integrationen mit wichtigen Finanzakteuren wie SWIFT und JPMorgan Chase.

Trotz der hitzigen Auseinandersetzungen bleiben beide Projekte in unterschiedlichen Sektoren aktiv. Chainlink konzentriert sich auf Daten, Orakel und Interoperabilität, während XRP für Zahlungen und Abrechnungen entwickelt wurde. Tatsächlich nutzt Ripples RLUSD-Stablecoin bereits die Preisfeeds von Chainlink.

Abschließend zeigt sich, dass XRP mit einer Marktbewertung von 91 Milliarden US-Dollar deutlich höher eingestuft wird als LINK mit 7 Milliarden US-Dollar, was eine 13-fache Kluft zwischen den beiden darstellt. Während LINK noch 81% von seinem Allzeithoch entfernt ist, hat XRP einen Rückgang von 59% erlebt.

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Marko Stanić

Marko Stanić ist ein XRP-Enthusiast und lebt seit vielen Jahren in der DACH-Region. Er schreibt über XRP, Ripple-Partnerschaften und Markttrends – immer mit Blick auf das Investitionspotenzial.

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