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„Schwer gebrochen“ Bayer hält Pläne für eine Trennung zurück

Bayer CEO Bill Anderson: 'Unternehmen ist derzeit nicht für Aufteilung bereit'

Der Vorstandschef des deutschen Mischkonzerns Bayer, Bill Anderson, hat kürzlich erklärt, dass das Unternehmen derzeit nicht in der Lage ist, sich in drei separate Gruppen aufzuteilen. Diese Entscheidung kommt trotz des Drucks von Investoren, die schon lange eine Aufteilung gefordert haben. Anderson nannte mehrere Gründe, die diese Maßnahme derzeit verhindern.

Hindernisse für eine Aufteilung

Anderson wies auf den erwarteten Verlust der Exklusivität bei wichtigen Medikamenten hin, die hohe Verschuldung des Unternehmens, den kostspieligen Rechtsstreit um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup und die interne Bürokratie als Hauptgründe, warum Bayer derzeit nicht in die Richtung einer Aufteilung gehen kann.

Zukünftige Pläne und Maßnahmen

Trotz der aktuellen Situation versprach Anderson, die vier Hauptprobleme des Unternehmens in den kommenden 24 bis 36 Monaten anzugehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Abbau interner Bürokratie, durch den jährlich 2 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Das Unternehmen hat bereits Maßnahmen ergriffen, wie die deutliche Kürzung der Dividende um 95 Prozent, um das Budget zu entlasten.

Rückblick auf das Jahr 2023

Im Jahr 2023 verzeichnete Bayer einen Umsatzrückgang um 6,1 Prozent auf 47,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 13 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro.

Auswirkungen der Monsanto-Übernahme

Bayer leidet nach wie vor unter den Folgen der teuren Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto im Jahr 2016. Dies führte zu Milliardenschulden und einem kostspieligen Rechtsstreit bezüglich des Unkrautvernichtungsmittels Roundup.

Prognose für die Zukunft

Die Aktien von Bayer sind im vergangenen Jahr um 51 Prozent gefallen und auch für die Zukunft sieht es nicht rosig aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wird voraussichtlich weiter sinken, da das Unternehmen mit neuer Konkurrenz und niedrigeren Preisen konfrontiert ist.

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Insgesamt bleibt Bayer trotz der aktuellen Herausforderungen zuversichtlich, dass es die internen Probleme lösen und langfristig erfolgreich sein kann. Anderson betonte, dass eine Aufteilung des Unternehmens möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht gezogen werden könnte, sobald die aktuellen Hindernisse überwunden sind.

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