TeraWulf und Fluidstack: Gigantischer KI-Deal in New York
TeraWulf transformiert sich: Wie ein Bitcoin-Miner die Zukunft der KI-Infrastruktur gestaltet und dabei Milliarden in Aussicht hat.

TeraWulf, ein prominentes Unternehmen im Bitcoin-Mining-Bereich, hat mit Fluidstack einen bedeutenden Vertrag zur Expansion seines neuen KI-Datenzentrums für eine Summe von 3,7 Milliarden USD abgeschlossen. Diese Partnerschaft ist besonders aufschlussreich, da sie den Trend zeigt, wie Unternehmen aus der Mining-Branche in den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) umschwenken, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
TeraWulf und der Wechsel zur KI
Ursprünglich als Bitcoin-Miner etabliert, sah sich TeraWulf im Jahr 2025 mit sinkenden Gewinnmargen konfrontiert. Die Herausforderung, vor allem durch gestiegene Mining-Schwierigkeiten, führte dazu, dass die Unternehmensleitung einen strategischen Kurswechsel in den Bereich der KI in Erwägung zog. Der jetzt abgeschlossene Deal stellt einen entscheidenden Schritt in diese neue Richtung dar. TeraWulf plant, im Zuge dieser Partnerschaft über 200 Megawatt (MW) IT-Leistung an Fluidstack zu liefern, was für die KI-Entwicklung von zentraler Bedeutung ist.
Ein Blick auf den KI-Markt
Dieser Vertrag ist nicht nur für TeraWulf von Bedeutung, sondern könnte auch breitere Folgen für den schnell wachsenden Markt für physische KI-Infrastruktur in den USA haben. Laut den Vereinbarungen wird Google einen Anteil von 8 Prozent an TeraWulf halten und 1,8 Milliarden USD in die Verpflichtungen von Fluidstack investieren. Dies zeigt, dass ein großer Technologiekonzern an dem Erfolg dieses Deals interessiert ist und gibt zusätzliche Sicherheit für die künftige Zusammenarbeit.
Erhöhtes Potenzial der Partnerschaft
Die Perspektive einer potenziellen Erweiterung der Partnerschaft auf bis zu 8,7 Milliarden USD über die anfänglichen vertraglichen Einnahmen hinaus, verleiht diesem Deal zusätzliches Gewicht. TeraWulf-CEO Paul Prager bezeichnete diese Vereinbarung als entscheidend und betont, dass damit eine erstklassige Kapital- und Rechenpartnerschaft entstanden ist, die nachhaltig kalkulierte und größtenteils kohlenstofffreie Energie nutzt.
Bedeutung für die Community und den Zukunftsmarkt
Die Transaktion verdeutlicht nicht nur eine Bewegung innerhalb der Technologiebranche, sondern zeigt auch, wie Unternehmen versuchen, sich anzupassen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Der Fokus auf KI ist nicht nur eine Reaktion auf die Herausforderungen des Bitcoin-Minings, sondern könnte auch Impulse für Innovationen in der ganzen Community geben. Der Start von 40 MW bis zur ersten Jahreshälfte 2026 und die vollständige Umsetzung von über 200 MW bis Ende des Jahres sind ehrgeizige Ziele, die den Druck erhöhen, in diesem schnelllebigen Sektor erfolgreich zu sein.
Insgesamt könnte dieser Deal als Richtungsweisender für zukünftige Strategien in der Technologiebranche dienen und zeigt auf, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und neue Wege zu erkunden.



