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Untersuchungen haben ergeben, dass der Brexit die Medikamentenknappheit im Vereinigten Königreich „verschärft“ hat

Laut einer jüngsten Studie des Nuffield Trust hat sich die Medikamentenknappheit im Vereinigten Königreich zwischen 2020 und 2023 mehr als verdoppelt, wobei der Brexit als ein Hauptfaktor genannt wurde, der zu einer Verschärfung der Probleme bei der Medikamentenversorgung geführt hat. Seit dem Brexit im Januar 2020 hat das Vereinigte Königreich mit einem signifikanten Anstieg von Arzneimittelengpässen zu kämpfen, darunter bei lebenswichtigen Behandlungen wie Antibiotika und Epilepsiemedikamenten.

Die Studie enthüllte, dass Pharmahersteller im Jahr 2023 insgesamt 1.643 Warnungen vor drohenden Engpässen herausgaben, im Vergleich zu nur 648 im Jahr 2020. Dieser zunehmende Engpass an Medikamenten führte dazu, dass die Regierung Apotheken häufiger eine Rückerstattung für Medikamente gewährte, die über dem Standardpreis gekauft wurden. Dieser Trend erreichte Ende 2022 mit 199 Preiszugeständnissen pro Monat seinen Höhepunkt.

Mark Dayan, Leiter des Brexit-Programms beim Nuffield Trust, wies darauf hin, dass der Brexit zusätzliche Probleme verursacht habe, darunter Schwierigkeiten beim reibungslosen Handel mit der EU und potenzielle Einschränkungen bei der Zulassung von Medikamenten. Die Unterbrechungen in den Arzneimittellieferketten sind nicht nur auf den Brexit zurückzuführen, sondern auch auf globale Probleme wie die Covid-19-Pandemie, Inflation und Instabilität.

Die Analyse des Nuffield Trust steht im Zusammenhang mit einem beunruhigenden Trend, bei dem die Medikamentenknappheit in Europa und den USA in den letzten Jahren einen Höchststand erreicht hat. Hersteller warnen, dass die Produktion von Generika aufgrund gesunkener Preise unattraktiv geworden ist. Generika sind entscheidend für die Medikamentenversorgung weltweit, aber Produktionsverzögerungen aufgrund von Pandemie-bedingten Schwierigkeiten haben zu Engpässen geführt.

Der Bericht hebt hervor, dass der Brexit die zugrunde liegenden Probleme in den globalen Arzneimittellieferketten sowohl auf britischer als auch auf internationaler Ebene verschärft hat. Die Herausforderungen, die mit dem Brexit einhergehen, umfassen Zollkontrollen, zusätzliche Vorschriften und die Trennung von europäischen Regulierungsmechanismen. Es bleibt zu hoffen, dass Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Engpässen entgegenzuwirken und die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten zu sichern.

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