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Weißes Haus: Stabilität und Innovation im Krypto-Markt im Fokus

Streit um Zinsen: Wie Stablecoins das Bankensystem und die Krypto-Innovation auf die Probe stellen könnten

Vorbereitung auf wegweisendes Treffen im Weißen Haus

Am 10. Februar findet im Weißen Haus ein bedeutendes Meeting statt, das die Zukunft der Stablecoins und deren Einfluss auf die Banken und den Kryptomarkt beleuchten wird. Bei diesem geschlossenen Treffen kommen Vertreter der größten US-Banken und der Kryptoindustrie zusammen, um einen entscheidenden Dialog über den CLARITY Act zu führen. Ziel ist es, eine klare Marktstruktur für Kryptowährungen zu schaffen.

Kontroverse um Zinsen und deren Folgen

Im Fokus der Diskussion steht die zentrale Frage, ob Stablecoin-Emittenten in der Lage sein sollten, Zinsen zu zahlen. Banken wie JPMorgan und die Bank of America warnen, dass die Einführung zinsbringender Stablecoins riskante Strukturen schaffen könnte, die als unregulierte Einlagenkonten fungieren. Dies könnte möglicherweise zu einem massiven Kapitalabfluss aus den Banken führen, was die Kreditvergabe an Käufer von Immobilien, Unternehmen und Verbrauchern erheblich einschränken könnte.

Argumente von Krypto-Unternehmen

Krypto-Unternehmen, darunter Coinbase und Circle, sind jedoch der Ansicht, dass ein Verbot von Zinsen die Innovation in den Vereinigten Staaten ersticken könnte. Sie argumentieren, dass die aktuellen Zinsen auf Produkte wie USDC eine natürliche Erweiterung von programmierbarem Geld darstellen und keine übermäßig riskanten Finanzprodukte sind.

Weitreichende Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Die Entscheidungen, die aus diesem Treffen resultieren, könnten weitreichende Auswirkungen haben. Für Tether (USDT könnte eine strengere Regulierung in den USA seine Position sogar stärken, da internationale Händler möglicherweise auf Offshore-USDT zurückgreifen, um weiterhin Renditen zu erzielen. Ein Verbot von Zinsen könnte zugleich die Einnahmen von Coinbase stark gefährden, da das Unternehmen auf Zinseinnahmen aus USDC angewiesen ist.

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Klarheit für XRP und den CLARITY Act

Für Ripple und XRP könnte die Verabschiedung des CLARITY Act bedeuten, dass endlich Klarheit über die Grenzen zwischen Wertpapieren und Zahlungstoken geschaffen wird. Dies ist ein zentrales Anliegen von Ripple, das seit Jahren auf eine solche Regelung drängt. Die Ergebnisse des Treffens könnten zudem die Vermarktung von Ripples eigenen USD-gebundenen Stablecoin RLUSD beeinflussen.

Das bevorstehende Treffen im Weißen Haus ist somit nicht nur ein bedeutendes Event für die Krypto- und Bankenlandschaft, sondern könnte auch einen entscheidenden Schritt in Richtung einer regulierten und stabilen Zukunft für Stablecoins darstellen.

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