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Pump.fun : Klage treibt Solana-Rechtsstreit um MEV-Methoden voran

"Neue Beweise enthüllen mögliche verborgene Praktiken im memecoin-Sektor und könnten rechtliche Standards neu definieren."

Auf Einen Blick

  • Der US-Gerichtshof erlaubte die Einreichung neuer Beweise in einer Sammelklage gegen die Memecoin-Plattform Pump.fun.
  • Über 5.000 interne Chatprotokolle wurden von einem vertraulichen Informanten eingereicht, die zeitgenössische Diskussionen über die angeblichen Machenschaften enthalten.
  • Die Klage könnte als Präzedenzfall für die Regulierung von maximalem extrahierbarem Wert (MEV) in den USA dienen.

Neue Beweise im Fall Pump.fun

Ein US-Gericht hat kürzlich neues Licht auf die Praktiken des maximalen extrahierbaren Wertes (MEV) geworfen, indem ein Antrag zur Aufnahme neuer Beweise in eine Sammelklage gegen die Memecoin-Plattform Pump.fun genehmigt wurde. Der Antrag umfasste die Erweiterung und Neu-Einreichung der Klage, die auch die MEV-Infrastrukturgesellschaft Jito Labs und die Solana Foundation, eine gemeinnützige Organisation hinter dem Solana-Ökosystem, betrifft.

Hintergrund der Klage

Die Klage wurde ursprünglich im Juli eingereicht und wirft der Plattform Pump.fun vor, Einzelhandelsinvestoren absichtlich zu täuschen, indem die Neuauflagen von Memecoins als „fair“ beworben wurden. Es wird behauptet, dass gemeinsam mit Solana-Validierern ein System etabliert wurde, um Einzelhandelsbeiträge durch maximalen extrahierbaren Wert (MEV) zu unterlaufen. MEV ist eine Technik, die es ermöglicht, Transaktionen innerhalb eines Blocks neu anzuordnen, um Profite für MEV-Arbitrageure und Validierer zu maximieren.

Das plädiert für die Auffassung, dass Pump.fun MEV-Techniken verwendet hat, um Insidern einen bevorzugten Zugang zu neuen Tokens zu verschaffen, die anschließend „gepumpt“ und dann an Einzelhändler verkauft wurden, die als Ausstiegsliquidität dienten.

Wichtigkeit der Klage

Diese Klage könnte bedeutende Auswirkungen auf die Regulierung und das Verständnis von MEV-Praktiken in den Vereinigten Staaten haben, wo die ethischen Implikationen dieser Praktiken weiterhin innerhalb der Krypto-Industrie und unter Rechtsbehörden diskutiert werden. Die Schwierigkeit, eine klare rechtliche Definition für diese hochspezialisierten Praktiken zu entwickeln, macht die Klage besonders relevant.

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Die rechtliche Vertretung der Kläger, Burwick Law, wurde um eine Stellungnahme gebeten, ebenso wie Pump.fun, Jito Labs und die Solana Foundation, jedoch blieb die Anfrage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unbeantwortet.

Zusätzliche rechtliche Herausforderungen

Ein paralleler Fall, bei dem Anton und James Peraire-Bueno beschuldigt werden, einen MEV-Handelsbot zur Erzielung von Millionenprofiten eingesetzt zu haben, wirft weitere Fragen auf. In diesem November-Prozess argumentierten die Staatsanwälte, dass die Brüder Opfer um ihr Geld betrogen hätten, während die Verteidigung auf eine legitime Handelsstrategie hinwies. Das Geschworenen-Jury konnte jedoch zu keinem Urteil gelangen, was die Komplexität rechtlicher Auseinandersetzungen um die Anwendung neuartiger Finanztechnologien verdeutlicht.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Ausgang der Sammelklage gegen Pump.fun und die damit verbundenen Fragen zum MEV-Praktiken nicht nur für die Kläger, sondern auch für die gesamte Krypto-Industrie von großer Bedeutung sein könnte.

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Oliver Grant

Oliver Grant – Solana-Kolumnist Oliver Grant ist ein britischer Blockchain-Analyst mit einem Fokus auf Solana. Er liebt die Effizienz des Netzwerks und die Idee, mit einem gut optimierten System Geld zu verdienen. Für ihn ist Solana der perfekte Mix aus Skalierbarkeit, niedrigen Gebühren und Gewinnpotenzial. In seinen Artikeln erklärt er Solanas Technologie, Marktbewegungen und warum es das Potenzial hat, Ethereum herauszufordern.

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