Anklage gegen Tether und Bitfinex wegen Kryptowährungsmanipulation
Neue Klage gegen Tether: Vertuschung einer künstlichen Krypto-Preiserhöhung

Plaintiffs Reichen Neue, Gestraffte Beschwerde in Sammelklage Gegen Tether Ein
In einer Fortsetzung der laufenden rechtlichen Auseinandersetzung reichten die Kläger am Montag vor dem Southern District of New York (SDNY) eine zweite überarbeitete Beschwerde ein, in der sie Tether und deren Schwester-Kryptobörse Bitfinex beschuldigen, ein „komplexes System zur künstlichen Aufblähung des Preises von Kryptowährungen“ betrieben zu haben. Dies soll durch die Platzierung von Tethers dollarunterstütztem Stablecoin USDT auf dem Kryptomarkt geschehen sein, ohne dass er vollständig durch US-Dollar gedeckt war. Dies habe dazu geführt, dass scheinbar eine erhöhte Nachfrage nach Kryptowährungen entstand, den Handel von Kryptowährungen auf Kredit und geliehenen Geldern ermöglichte und letztendlich die Kryptopreise in die Höhe trieb.
Vorwurf der künstlichen Preisaufblähung
Die Kläger behaupten, dass Tether und Bitfinex durch ihr Vorgehen einen irreführenden Eindruck von der Nachfrage nach Kryptowährungen erzeugt haben. Dies sei durch die nicht vollständige Unterlegung von USDT mit echten US-Dollar geschehen, was letztlich zu einem künstlichen Anstieg der Preise geführt habe. Dies habe es den Angeklagten ermöglicht, den Handel von Kryptowährungen auf Kredit und geliehenen Geldern zu fördern. Dieses Vorgehen habe den gesamten Kryptowährungsmarkt beeinflusst und zu einer verzerrten Wahrnehmung der Marktnachfrage geführt.
Illusion der erhöhten Nachfrage
Der Vorwurf der Kläger richtet sich insbesondere darauf, dass die Angeklagten durch ihr Handeln eine Illusion von erhöhter Nachfrage nach Kryptowährungen geschaffen haben sollen. Indem sie USDT ungedeckt in den Kryptomarkt eingeführt haben, haben sie den Anschein erweckt, dass ein tatsächliches Interesse an Kryptowährungen besteht. Dies habe dazu geführt, dass Investoren und Händler aufgrund der vermeintlich gestiegenen Nachfrage höhere Preise für Kryptowährungen gezahlt haben.
Verdacht der Preismanipulation
Die Beschwerde wirft Tether und Bitfinex auch vor, durch ihr Vorgehen den Kryptomarkt manipuliert zu haben. Indem sie USDT ohne ausreichende Absicherung eingeführt haben, hätten sie den Preis von Kryptowährungen künstlich erhöht und zu einem ungesunden Anstieg der Preise beigetragen. Dies habe letztendlich die Stabilität des gesamten Kryptomarkts gefährdet und das Vertrauen der Anleger in die Integrität des Marktes erschüttert.
Konsequenzen für den Kryptomarkt
Die rechtlichen Schritte gegen Tether und Bitfinex könnten weitreichende Folgen für den Kryptomarkt haben. Sollten sich die Vorwürfe der Kläger als zutreffend erweisen, könnte dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Vertrauens in Kryptowährungen führen. Investoren und Händler könnten verunsichert sein und sich vom Markt zurückziehen, was zu einem erheblichen Rückgang der Kryptopreise führen könnte. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf die gesamte Kryptowährungsbranche haben und das Vertrauen der Anleger nachhaltig beeinträchtigen.
Ausblick auf die weitere Entwicklung
Es bleibt abzuwarten, wie sich die rechtliche Auseinandersetzung zwischen den Klägern und Tether/Bitfinex entwickeln wird. Die Angeklagten haben die Vorwürfe bisher bestritten und betont, dass sie rechtmäßig gehandelt haben. Es wird erwartet, dass sie sich vor Gericht verteidigen und versuchen werden, die Vorwürfe zu entkräften. Die nächste Phase des Rechtsstreits wird entscheidend sein und könnte weitreichende Konsequenzen für den Kryptomarkt haben. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf die Kryptowährungsbranche insgesamt haben wird.
Abschließende Gedanken
Die rechtliche Auseinandersetzung zwischen den Klägern und Tether/Bitfinex wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und Risiken, die mit dem Kryptomarkt verbunden sind. Die Vorwürfe der Kläger werfen Fragen nach der Integrität und Transparenz des Marktes auf und könnten zu einer nachhaltigen Veränderung der Regulierung von Kryptowährungen führen. Investoren und Händler sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und sich bewusst sein, dass rechtliche und regulatorische Risiken den Kryptomarkt nachhaltig beeinträchtigen können.Es bleibt zu hoffen, dass die rechtliche Auseinandersetzung zu einer Klärung der Vorwürfe führen wird und dazu beitragen kann, das Vertrauen in den Kryptomarkt wiederherzustellen.



