China halbiert den Reisanbauzyklus in den Wüsten von Xinjiang und eröffnet damit eine neue Front bei der Ernährungssicherung

Die Fortschritte in Xinjiang sind Teil von Chinas Bemühungen zur Verbesserung der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, insbesondere angesichts des Klimawandels und der Schwankungen im Welthandel. Durch erdlosen Anbau, Temperaturkontrolle und künstliche Beleuchtung konnten die chinesischen Wissenschaftler diese bemerkenswerte Verkürzung des Wachstumszyklus erreichen.
Der Projektleiter Yang Qichang betonte die Kosteneffizienz dieses Ansatzes, wobei die Strukturen in Hotan nur ein Drittel der Kosten vergleichbarer Glasgewächshäuser aus den Niederlanden verursachten und dabei deutlich weniger Energie verbrauchten. Diese neuen Anbau- und Gewächshausmethoden zeigen großes Potenzial für eine breitere Anwendung und werden voraussichtlich wettbewerbsfähig sein.
Die Region Xinjiang wird zunehmend zu einem Innovationszentrum für neue Anbaumethoden, um die Lebensmittelproduktion auszuweiten. Kürzlich wurden auch andere erfolgreiche Experimente, wie der Anbau salztoleranter Reissorten in der Taklamakan-Wüste und die Aquafarming-Technologie für Meeresfrüchte in der Region, durchgeführt.
Die Verschiebung von Baumwolle zu anderen Nutzpflanzen wie Reis in Xinjiang spiegelt sich auch in einem Anstieg der Getreideproduktion wider. Dies könnte eine Reaktion auf den Rückgang des Baumwollanbaus in Folge des US-Gesetzes zur Verhinderung von Zwangsarbeit gegen Uiguren sein. Diese neuesten Entwicklungen zeigen, dass China aktiv neue Wege zur Ernährungssicherung beschreitet und gleichzeitig bestehende landwirtschaftliche Praktiken verbessert.



