EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Meta wegen Jugendschutzverstoß

Die Kommission prüft Metas Einhaltung der DSA-Verpflichtungen zur Reduzierung bestimmter Risiken, insbesondere solche, die süchtiges Verhalten und den Rabbit-Hole-Effekt begünstigen, sowie die Einhaltung von Altersbeschränkungen. Darüber hinaus wird untersucht, wie Meta sicherstellt, dass Jugendliche keinen Zugang zu ungeeigneten Inhalten haben und wie gut der Konzern die Privatsphäre, Sicherheit und den Schutz von Minderjährigen gewährleistet, beispielsweise durch Standard-Privatsphäre-Einstellungen.
Parallel dazu läuft ein separates Verfahren gegen Meta, das ursprünglich im April begann und sich mit irreführender Werbung, politischen Inhalten und anderen Aspekten im Vorfeld der Europawahlen befasst. Sollten sich die Vorwürfe der Kommission bestätigen, würde dies einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darstellen. Meta hatte einen Risikobewertungsbericht im September 2023 vorgelegt, auf dessen Analyse und Antworten die laufenden Verfahren basieren.


