Gemeinsames Vorgehen gegen die PKK“ „Einheitlich gegen die PKK vorgehen

Der Besuch von Erdoğan hatte mehrere Agenda-Punkte, darunter Diskussionen über Israels Angriffe auf den Gazastreifen, den Terrorismusbekämpfung und die Sicherheitszusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Darüber hinaus standen Themen wie die Wasserverteilung im Tigris- und Euphrat-Fluss sowie die Unterbrechung der Öl- und Gasexporte aus dem Nordirak in die Türkei im Mittelpunkt der Gespräche.
Ein zentraler Punkt der Gespräche war der Kampf gegen kurdische Milizen im Nordirak, insbesondere die PKK. Die Türkei kündigte eine groß angelegte Operation im Sommer an, um die von der PKK ausgehende Bedrohung zu beseitigen. Ankara plant die Einrichtung eines Sicherheitskorridors entlang der türkisch-irakischen Grenze als präventive Maßnahme gegen mögliche Angriffe.
Trotz früherer Spannungen wegen türkischer Militäroperationen im Irak rückt Bagdad nun näher an Ankara heran. Nach einem Treffen der Außenminister beider Länder wurde die PKK offiziell verboten. Iraks Versöhnung mit der Türkei könnte auf die veränderte geopolitische Landschaft im Nahen Osten zurückzuführen sein, insbesondere auf die ausgewogenere Außenpolitik Bagdads nach der Parlamentswahl 2021.


